Beatrice Körmer im MADONNA-Talk

Enttrohnte Miss

Beatrice Körmer im MADONNA-Talk

Hoch über der Wiener Innenstadt, mit grandiosem Blick auf den Graben, wird dekoriert was das Zeug hält. „In drei Tagen muss hier alles weiß sein“, lacht Beatrice Körmer, als wir sie in der Luxus-Penthouse-Wohnung besuchen. Mit ihrem Lebensgefährten Heimo Turin (53) lebt die 1, 82 Meter große Beauty den Traum vieler 23-Jähriger. Als Model von Tag zu Tag häufiger gebucht und als Fixstarterin auf den Red Carpets der heimischen Society-Events lädt Bea, wie Freunde sie nennen, gerne selbst zu illustren Festen in ihr Apartment. Wie jüngst zur Weißen Nacht, in der Freunde mit Körmer und Turin ausgelassen die Erfolge des neuen Szene-Paares feiern.

Erfolge?
Nach dem Eklat rund um die Aberkennung des Miss-Vienna-Titels, den Beatrice am 25. April einfuhr und ihr aufgrund von herben, wie man heute weiß, ungerechtfertigten Manipulationsvorwürfen umgehend strittig gemacht wurde, könnte man meinen, die Karriere der in Seyring geborenen Blondine sei – kurze – Geschichte. Doch Fehlanzeige. „Wir konnten nachweisen, dass die Jury natürlich in keinster Weise von irgendjemandem manipuliert wurde. Alle wissen, dass das völliger Humbug von ein paar Neidern war“, erklärt Heimo Turin, der sich zum MADONNA-Interview gesellt. Der Grazer Unternehmer unterstützt seine Bea, die er vor einem Jahr und kennen und lieben lernte, wo es nur geht. „Da ich nicht mehr aktiv im Geschäft tätig bin, kann ich mir das erlauben. Es macht mir Spaß und ich möchte dieses wirklich talentierte Mädel fördern.“


Mit Erfolg
. Ein Fotoshooting jagt derzeit das nächste, für ORF „Studio 2“ steht sie (Bea hat auch einen Blog) regelmäßig vor der Kamera – sie will sich ein zweites berufliches Standbein als Moderatorin aufbauen – und auch gesellschaftlich zählt die 23-Jährige inzwischen den „Promis“ des Landes. MADONNA sprach mit der zunächst fast schüchtern wirkenden jungen Frau über ihre Ambitionen, Träume und Tränen …

Beatrice, vor der Miss-Vienna-Wahl und den Turbulenzen danach waren Sie nicht ganz so bekannt. Hat sich der Ärger gelohnt?
Beatrice Körmer: (
lacht) Na ja, das hätte ich mir schon ganz gerne erspart. Das war keine einfache Zeit für mich. Die Vorwürfe waren völlig haltlos. Wenn ich nicht gewonnen hätte, wäre das ja völlig okay gewesen für mich. Mir dann solche gemeinen Dinge zu unterstellen, war schon hart. Ich muss ehrlich sagen: Ich habe viele Tränen geweint, weil ich mich so gekränkt habe. Aber jetzt kann ich wieder lachen – und es ist letztlich alles gut ausgegangen. Jetzt blicke ich nur noch nach vorne und ziehe mein Ding durch.


Was ist denn „Ihr Ding“, Ihr großer Traum?
Körmer:
Eigentlich lebe ich den gerade. Ich mache beruflich genau das, was mir Spaß macht. Aber ich möchte noch mehr … noch mehr Shootingerfahrung und Aufträge im Modebusiness. Und ich beginne jetzt auch, als Moderatorin tätig zu sein. Das halte ich für ein gutes, zweites berufliches Standbein. Schließlich kann man ja nicht ewig modeln.


Sie sind ja erst 23 Jahre alt. Haben Sie schon als Kind davon geträumt, als Model zu arbeiten?
Körmer:
Ich habe mich immer für Mode und Beauty interessiert. Deshalb habe ich ja auch die Friseurlehre begonnen – dann bin ich draufgekommen, dass mir Make-up noch mehr Spaß macht, und habe deshalb die Ausbildung zur Visagistin gemacht. Dass ich eines Tages selbst vor der Kamera stehen würde, hätte ich aber nie gedacht. Ich war als Kind und Teenager eher schüchtern … und auch sehr unsicher, was mein Aussehen betrifft.


Wieso das denn?
Körmer:
Weil ich immer die Größte in der Klasse war, habe ich mich nicht so wohlgefühlt in meinem Körper. Immer so hervorzustechen war nicht ganz einfach. Erst später habe ich meine Körpergrößezu schätzen gelernt. Jetzt kommt sie mir natürlich sehr zugute (lacht).


Fühlen Sie sich heute richtig schön?
Körmer
: Hm … (überlegt) Ich bin natürlich zufrieden mit meinem Aussehen, aber wie jede Frau habe auch ich Tage, an denen ich an mir herummäkle. Aber das ist ja normal.


Wie hart arbeiten Sie an Ihrem Aussehen, Ihrer Fitness?
Körmer:
Schon hart, muss ich sagen. Ich stehe jeden Tag sehr zeitig auf, damit ich noch vor meinen Terminen trainieren gehen kann. Das gehört einfach zu meinem Job dazu. Außerdem fühle ich mich dann auch gleich fitter für den Tag.


Sie sind ja abends auch viel unterwegs bei diversen Societyevents. Macht Ihnen das wirklich immer Spaß?
Körmer:
Ja, eigentlich schon. Und das sind ja auch meist Termine, die zu meinem Job dazugehören. Oft laufe ich bei Modenschauen mit oder man trifft Leute, die für den beruflichen Weg wichtig sind. Das muss sein. Wenn ich es aber nicht mit Freude machen würde, würde ich nicht hingehen.


Opernball, Fashion Award, Partys … Begibt man sich in dieser Gesellschaft nicht Gefahr den Boden unter den Füßen zu verlieren, gerade, wenn man so jung ist wie Sie?
Körmer:
Nein, da besteht bei mir keine Gefahr. Ich bin in einer sehr normalen, bodenständigen, liebevollen Familie aufgewachsen. Bei uns wohnen drei Generationen unter einem Dach und meine Familie ist das Allerwichtigste für mich. Sie erdet mich und ist auch immer ehrlich zu mir.


Wie hat denn Ihre Familie die Tatsache aufgenommen, dass Sie jetzt zur „Szene“ gehören und auch so hitzig über Ihren Miss-Vienna-Titel öffentlich diskutiert wurde?
Körmer:
Meine Eltern und meine Schwester haben mir in dieser Zeit viel Kraft gegeben. Heimo und ich sind, als das alles zu heftig wurde, auch eine Zeit lang quasi zu Hause bei mir „untergetaucht“. Da draußen am Land interessiert das keinen, da hatten wir ein bisschen Ruhe. Das hat mir sehr geholfen.


Was haben denn Ihre Eltern dazu gesagt, als Sie Ihnen Ihren neuen Freund vor einem Jahr vorstellten, der ja doch um einiges älter ist als Sie?
Körmer:
Sie haben sehr gelassen auf das Alter reagiert – es war ihnen weit wichtiger, dass er lieb ist zu mir und einen guten, ehrlichen Charakter hat. Heute gehört Heimo total zu unserer Familie dazu. Er hat ja selbst keine Eltern mehr und genießt unser Familienleben daher sehr. Wir versuchen, jede freie Minute rauszufahren, weil es Heimo dort so liebt.


Manch einer würde wohl behaupten, Sie sind mit Ihrem Lebensgefährten wegen des Geldes liiert – er ermöglicht Ihnen ja doch sehr viel …
Körmer:
Es gibt – wie man ja auch bei der Miss-Wahl gesehen hat – immer Neider, die blöd hinter unserem Rücken reden. Ich versuche, das möglichst auszublenden, aber natürlich kränkt mich das manchmal. Weil Heimo und ich wirklich eine tolle Beziehung haben. Eine auf Augenhöhe. Dass er mich so unterstützt, ist ein zusätzliches Glück, das ich habe und genieße. Er hilft mir ja vor allem mit seinem Rat – das ist der Vorteil, wenn man einen reiferen Mann hat. Der hat natürlich schon viel Erfahrung, was Höhen und Tiefen und den Umgang mit diesen betrifft. Mir gefällt das – und die Leute reden doch sowieso immer …


Sie sind 23 Jahre alt – eine Verlobung steht jedoch schon im Raum. Ist das nicht ein bisschen früh?
Körmer:
Wir wissen, dass wir zwei zusammengehören. Zeit hat, so wie das Alter, für mich keine Relevanz. Wann es dann genau so weit ist, dass wir heiraten, werden wir sehen. Aber ich sage bestimmt Ja, wenn er um meine Hand anhält (lacht).


Möchten Sie auch eine Familie gründen?
Körmer:
Unbedingt! Aber mit Kindern haben wir noch ein bisschen Zeit.


Es gibt ja auch noch ein Herzensprojekt von Ihnen – den Tierschutz …
Körmer:
Ja, ich freue mich sehr, seit Kurzem als Botschafterin für das TierQuarTier Wien tätig zu sein. Ich möchte mich tatkräftig für den Tierschutz einsetzen. Ich bin mit Tieren aufgewachsen und liebe sie. Sie sind so ehrlich und bedingungslos, wie es kein Mensch sein kann.

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