Penis

Weltweit erster Fall

Wilder Sex: Mann erleidet Vertikalbruch des Penis

40-Jähriger Brite gibt Medizinern ein Rätsel auf: Sein Penis brach der entlang der Schaftlänge. 

Beim Anblick eines unerigierten Penis, ist es kaum vorstellbar, dass es zu einem regelrechten Bruch kommen kann, doch bei unsachgemäßer Handhabung kann die Bindegewebsschicht um die Schwellkörper reißen. Bei einem Penisbruch kann das Genital sogar bis zu seinem 3-fachen Umfang anschwellen. Wenn eine Penisfraktur vorliegt, ist das gute Stück nicht wirklich gebrochen wie ein Knochen. Es handelt sich eher um eine Ruptur, bei der die Gewebsschicht einreißt – und das kommt gar nicht so selten vor.

Das medizinische Kapitel der Penis-Unfälle ist nun um einen Akte reicher: Das renommierte British Medical Journal  berichtet von einer schmerzhaften Sensation: Ein Vierzigjähriger erlitt im Zuge des Geschlechtsverkehrs mit seiner Partnerin einen untypischen Penisbruch - nämlich vertikal und nicht wie sonst, horizontal.

Sechsmonatige Sex-Pause nach Bruch

Der Mann nahm den Bruch nicht gleich als einen solchen wahr, denn das typische Knacksgeräusch blieb aus. Als der Penis angeschwollen ist, fuhr er ins Krankenhaus, wo im Zuge einer MRT-Untersuchung eine 3-Zenzimeter-lange Spaltung der Schutzschicht des Schwellkörpers festgestellt werden konnte. Diese wurde sofort entsprechend behandelt. Der Fall ereignete sich 2020 und noch wissen die Mediziner nicht, ob der Mann mit Langzeitfolgen zu kämpfen haben wird. Der Patient konnte sechs Monate nach der Verletzung seine sexuelle Aktivität wieder aufnehmen. Der Penis war wieder zu Errektionen imstande, wie vor dem Unfall.

Penisbrüche passieren bei Doggy-Style-Sex

Im Zuge einer Langzeitstudie hat man herausgefunden, dass 88,5 Prozent der Penisfrakturen beim Sex auftreten. "Doggy Style" und die "Missionarstellung" sind jene Sexpositionen, bei denen es am häufigsten zu Penisbrüchen kommt. Seit 1924 wurden weltweit 1600 Fälle von Penisfrakturen dokumentiert.