Wie Pornos der Beziehung schaden

Pornosucht ist IN

Wie Pornos der Beziehung schaden

Eine Studie zeigt wie sehr Pornofilme mittlerweile zum Alltag vieler Paare gehören – und wie störend sie sich auf die Beziehung auswirken.

Britische Sex- und Beziehungsexperten fanden nun heraus, dass Pornos, wie vermutet wurde, Beziehungen schaden. 70% der Männer zwischen 18 und 34 Jahren gab an sich mindestens einmal im Monat Pornofilme anzusehen – doch auch Frauen nützen das Gratis-Angebot im Netz hin und wieder. Das Cosmopolitan Magazin fragte bei 68 Beziehungs- und Sex-Experten nach, wie sich die Nutzung von Pornos heute auf Beziehungen auswirkt und das Resultat fiel deutlich negativ aus.

Kuscheln ist OUT
68% der Experten waren der Meinung, dass Pornos einen negativen Effekt auf Beziehungen haben – 90% bemerkten, dass Pornos einer der Punkte war, die zu Beziehungsproblemen führten.  Weil der Zugang zu Pornos heutzutage so leicht gemacht wird, ist Kuschel-Sex immer mehr out, ebenso wie gefühlvolles „Liebe machen“, stattdessen steigt die Pornosucht immer mehr an. 94% der befragten Experten bestätigten den Anstieg der Pornosucht.

Ursache für Komplexe
Doch gerade diese Tatsache ist in einer Beziehung wie eine tickende Zeitbombe: sowohl das Selbstbewusstsein des Mannes, als auch der Frau leidet darunter, der Druck den Partner im Bett zu beeindrucken steigt an und damit auch der Frust, sich in seiner eigenen Haut nicht „wohl“ oder „geil“ genug zu fühlen. Experten sind der Meinung, dass ganze 67% der Frauen unter Druck stehen und glauben, sich im Bett wie Porno-Darstellerinnen benehmen zu dürfen. „Pornos können die Fähigkeit der Männer beeinflussen im realen Leben eine Beziehung mit einer Frau einzugehen“, so Psychotherapeutin Carol Featherstone. 

Falsche Sichtweise für Teenies
Viel schlimmer ist allerdings die Tatsache, dass Pornos außerdem zur Aufklärungs-Quelle herangezogen werden: „Immer mehr junge Menschen, sowohl Mädchen als auch Buben, lernen etwas über Sex durch Pornos – und es hat verheerende Folgen für ihre Vorstellung von sich und dem eigenen  Körper.“

100 Sex-Fakten: 1/100
1. Bei Scheidenkrampf muss der Notarzt kommen
Den sogenannten Vaginismus gibt es – Dabei verkrampft der Beckenboden und ein Teil der Vaginalmuskulatur, ein Eindringen wird so erschwert. Die Horror-Vorstellung dass ein Scheidenkrampf während des Sex auftritt und das Paar nur durch Feuerwehr oder Rettung getrennt werden kann, stimmt aber keinesfalls.