Warum Online-Dating nicht funktioniert

Illusion vom perfekten Partner

Warum Online-Dating nicht funktioniert

Zu hohe Ansprüche und unrealistische Anforderungen sorgen oft für enttäuschende Ergebnisse.

Single-Portale versprechen einem alle das gleiche: der perfekte Partner, nur einen Klick entfernt. Persönlichkeitsprofile sollen helfen, ganz einfach einen vermeintlich toll  passenden Gegenpol in der Datenbank zu finden. Immer mehr Singles nützen diese Single-Portale auch, allerdings mit enttäuschenden Ergebnissen und ohne große Liebe. Doch woran liegt es, dass Online-Dating nicht funktioniert?

Eine Studie fand heraus, dass Online-Dater eher in einer glücklichen Ehe enden, als jene Paare die sich im realen Leben getroffen haben. Grund: Sie haben eine höhere Motivation nach der Liebe zu suchen und sich um diese zu bemühen. Doch es scheint, dass man bei der Suche nach dem perfekten Partner im Internet, wie bei einer Einkaufsliste vorgehen muss – eine Liste mit Charakteristika, Größe, Aussehen, Einkommen und vielem mehr aufstellen muss, bevor das Portal einem die „perfekten“ Vorschläge liefert. Der Gedanke, dass es da draußen wirklich jemanden geben könnte, der diesen Vorstellungen entspricht ist es, der vielen Schwierigkeiten bereitet.

Tracey Cox erklärt, dass das Problem vor allem darin liegt, dass wir bei dem ersten Online-Date denken „Er ist nett, aber er ist nicht perfekt“, also versuchen wir es immer und immer wieder- doch die „Perfektion“ bleibt aus. Denn sie existiert nicht.

Ein Tipp den Tracey Cox allen Frauen mit auf den Weg gibt, die Online auf der Suche nach einem Partner sind: es ist ein guter Weg um Männer kennen zu lernen, doch je spezifischer die Such-Anforderungen sind, desto weniger Männer wird man kennen lernen.

Die wichtigsten Eigenschaften beim Online-Dating 1/20
Platz 20
„Die Chemie muss stimmen“

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1. Anfassen
Klar sind Sie interessiert an der Dame. Und natürlich würden Sie ihr gerne sehr, sehr nahe kommen. Doch beim ersten Date ist das eine prekäre Angelegenheit: Wenn Sie zu schnell auf Tuchfühlung gehen, erscheinen Sie aufdringlich und verschrecken Ihre Auserwählte. Was drin ist: Gelegentlich - und wie beiläufig - die Hand auf ihren Arm oder ihren Rücken zu legen, eventuell auch eine Umarmung oder ein Kuss zum Abschied. Was nicht drin ist: Jede noch so vorsichtige Annäherung des weiblichen Dekolletees oder noch intimerer Bereiche. Das ist das Hoheitsgebiet der Dame, das beim ersten Treffen noch tabu bleiben sollte. Sieht Ihr Date das anders, wird sie Ihnen dies schon deutlich machen!