Warum man öfters schlüpfrige SMS schreiben sollte

Experten befürworten 'Sexting'

Warum man öfters schlüpfrige SMS schreiben sollte

Pikante Text-Nachrichten waren schon Gegenstand vieler Studien - doch zumeist wurde "Sexting" nur im Kontext vom Smartphone-Verhalten Jugendlicher untersucht. In der Tat ist das Teilen von Unterwäsche-Fotos und Text-Nachrichten mit sexuellen Inhalten ein Problem unter Teenagern. Einmal das Handy verlassen, hat man keine Kontrolle mehr darüber, was damit passiert.

Die guten Seiten des 'Sexting'
Nun haben sich Wissenschaftler der 'American Psychological Association' dem Phänomen 'Sexting' bei Paaren gewidmet - mit überraschend positiven Ergebnissen. Von 870 Befragten zwischen 18 und 82 (!) Jahren gaben 88% an, in ihrem Leben bereits schlüpfrige Nachrichten über das Handy verschickt zu haben. Im Zuge der Studie fand man heraus, dass  jene Teilnehmer, die gerne 'sexten'  umso glücklicher in der Beziehung sind, desto mehr intime Details im Alltag über das Handy ausgetauscht werden. 'Sexting' kann in einer Partnerschaft dazu dienen, die Intimität zu verbessern.

Insbesondere bei Menschen, die Schwierigkeiten damit haben, Phantasien und Wünschen von Angesicht zu Angesicht zu äußern, ist 'Sexting' eine Möglichkeit, gewisse Themen anklingen zu lassen.

'Sexting' nur mit Köpfchen!
Dennoch sollte man in Sachen 'Sexting' Vorsicht walten lassen: Denn nicht nur Datenleaks und Hackerangriffe können einem gefährlich werden. Wird der Freund zum Ex-Freund können Ihnen pikante Fotos auf seinem Handy in Zukunft Sorgen bereiten - egal ob digital oder analog. Lassen Sie also lieber mit dem Nackt-Posing vor der Kamera. Und wenn es wirklich reizt, sollten sie zumindest darauf achten, dass weder ihr Gesicht noch besondere Merkmale wie Tattoos oder Male darauf zu erkennen sind.

Handyregeln: Sexting und Co. 1/5
Sexting via Facebook,SMS oder WhatsApp
Pikante Nachrichten, die intime Details enthalten, sollte man niemals über diese Dienste verschicken. Im Durschnitt schreiben sich Verliebte täglich 30 Nachrichten - und zumeist handelt es sich dabei auch um private Dinge, die man niemals mit Fremden teilen wollen würde. An solche Messaging-Nachrichten zu gelangen ist für Hacker ein Kinderspiel.Sichere Messengerdienste
Twyxt– erhältlich für iPhone und Apple- richtet sich an Pärchen, die sich gerne pikante Nachrichten schicken:  der Messenger-Service  gilt als besonders sicher. Auch empfohlen: der Nachrichten-Dienst Threema
Passwortsperre
Alleroberstes Handy-Gesetz: Passwortsperre einrichten! Lassen Sie Ihr Handy NIEMALS ohne Passwortzschutz (Muster oder Zahlen) unbeaufsichtigt liegen.
Sperren Sie automatische Uploads
Nehmen Sie Ihre Handy-Einstellungen genau unter die Lupe:Viele Smartphones laden automatisch alle gespeicherten Bilder in Online-Clouds.
Keine sexy Fotos machen lassen:
Der Partner kann schnell zum Ex werden. Nacktfoto-Sessions im Bett sind ein Fehler, den man tunlichst vermeiden sollte. Auch wenn es aufregend klingt, könnten Ihnen solche Aktbilder später große Sorgen bereiten. Gängige Motive: Rache nach einer Trennung, Eifersucht oder Prahlerei bei Kumpels.
Empfänger überprüfen
Oops... falscher Adressat: Wenn man es sich wirklich nicht verkneifen kann, dem Partner eine schlüpfrige Nachricht zu schicken, zumindet den Empfänger doppelt und dreifach überprüfen. Sonst wird's peinlich, wenn der Text bei den Arbeitskollegen oder Freunden landet.

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