Warum Männer zu feige sind uns anzusprechen

Studie

Warum Männer zu feige sind uns anzusprechen

Was ist bloß mit der Männer- und Frauenwelt schief gelaufen? Während es früher ganz selbstverständlich war, dass ein Mann eine Frau anspricht und den ersten Schritt macht, scheint es heute eine "Mission Impossible" zu sein. Beide Geschlechter scheinen immer mehr Angst vor Abweisungen zu haben, immer mehr Frauen gehen stattdessen auf Männer zu, doch warum trauen sich die Männer nicht mehr?

Es scheint als hätte es einen einzigen und ziemlich einfachen Grund. Wie eine Umfrage ergeben hat, ist die Nummer Eins der Gründe ein "desinteressierter Blick". Auch das mühevollste und sexieste Styling wird das Interesse eines Mannes nicht wecken und ihn dazu bringen eine Frau anzusprechen, wenn ihre Körpersprache und der Blick  "abwesend" wirken.

Die Seite "Wing Girl Method" fragte bei Männern nach warum sie kein Gespräch mit einer Frau beginnen und 55% gaben an, dass eine Frau die vielleicht nur auf den Boden oder in die andere Richtung starrt, absolut abstoßend wirkt.Viele Frauen sind sich ihrer Körpersprache gar nicht bewusst und machen dies nicht mit Absicht, sondern sind einfach in Gedanken vertieft oder bemerken die interessierten Männer erst gar nicht, so Marni Kinrys, Autorin des Buches Get Inside Her: Dirty Dating Tips & Secrets From a Woman.

"Männer wollen nicht abgelehnt werden oder auf die Nase fallen. Wenn eine Frau einen Mann toternst oder stirnrunzelnd ansieht wieso sollte er sie ansprechen wollen?", so Kinrys. Beim nächsten Mal heißt es also: gut umsehen, das Objekt der Begierde anvisieren und lächeln was das Zeug hält!

Die besten Flirttricks zum Nachmachen: 1/10
1. Setzen Sie ein Statement Schritt 1 der kleinen Flirtschule beginnt zu Hause. Und zwar mit der richtigen Wahl der Kleidung. Nein, es geht hier nicht um knallenge Jeans oder Mini-Röcke, sondern um sogenannte Props. Props – auf Deutsch Requisiten – sind Flirthilfen. Darunter versteht man zum Beispiel T-Shirts mit hippen Sprüchen oder coolen Aufdrucken (die MADONNA-Moderedaktion empfiehlt www.monsieursteve.com oder local-heroes.org). Oder auch auffällige Accessoires, wie große Ringe oder Ketten. Sie sind ein Gesprächseröffner, bieten Männern die Gelegenheit, unverfänglich in eine Konversation einzusteigen. Denn wer will heute schon schräge Anmachsprüche hören...  Und Männer sind für solche Gelegenheiten immer dankbar. 
2. Setzen Sie einen Heiligenschein auf Der „Halo“-Effekt (auch die Heiligenscheinwirkung genannt) stammt aus der Sozialpsychologie und beschreibt eine kognitive Verzerrung. Dabei schließt man von einer bekannten Eigenschaft einer Person auf unbekannte Eigenschaften. Das bedeutet, eine große positive Eigenschaft, die sofort vom Gegenüber wahrgenommen wird, überstrahlt alles. Kleine Fehler werden gar nicht wahrgenommen. Also betreiben Sie Aurapflege. Konzentrieren Sie sich auf die eine Eigenschaft, die Menschen immer als besonders positiv bei Ihnen wahrnehmen. Das macht Sie noch sympathischer beim potenziellen Traummann.
3. Versuchen Sie es mit Namedroping Nein, hier geht es nicht darum zu zeigen, dass man ganz viele tolle Typen kennt. Ganz im Gegenteil. Es geht darum, den anderen so oft als möglich beim Namen zu nennen. Das schafft Nähe.  
4. Gleich und Gleich gesellt sich gern Schwingen Sie sich ein. Streichen Sie sich durch die Haare, wenn er es auch tut. Spielen Sie mit ihren Knöpfen, wenn er damit spielt. Greifen Sie zum Weinglas, wenn... und so weiter. Synchronisation mit dem Date wirkt Wunder. Je synchroner die Gesten zweier Menschen, umso positiver wird später die Begegnung wahrgenommen. Grund dafür ist, dass in der Liebe unsere Spiegelneuronen besonders aktiv sind. Ist man verliebt, geschieht der Prozess der Synchronisation automatisch. Neuverliebte nehmen fast zu 100 Prozent die Signale des anderen wahr und reagieren darauf. Beim Flirten darf man noch nachhelfen. Wir können spüren, dass sich in der geliebten Person etwas bewegt, und wir haben die Bereitschaft, in uns die ausgelöste Stimmung noch zu erhöhen.
5. Die Basics: Blick­kontakt & Lächeln Das funktioniert immer, sagt auch Lilly Becker. „Sei humorvoll, halte Augenkontakt und mache Komplimente.“ Oft reicht schon ein netter Blick, damit ein Mann rüberkommt und sich vorstellt.
6. Seien sie eine gute Zuhörerin Versuchen Sie, folgende Regel einzuhalten: 40 Prozent sprechen, 60 Prozent zuhören. Diese Regel gilt übrigens auch als Schlüssel zu langen, glücklichen Beziehungen.
 7. Regeln für den Small Talk Die Königsdisziplin: Bei den ersten Dates den richtigen Gesprächsstoff finden, sowie lange und peinliche Pausen zu verhindern. Regel Nummer 1: Nie über den Ex reden. Regel Nummer 2: Es soll ein nettes Gespräch sein und nicht zum Interview werden. Immer gut: Bitten Sie Mr. Right um einen Gefallen. Oder bieten Sie ihm einen Gefallen an: „Kann ich dir ein Wasser mitbringen?“  Stellen Sie Fragen, bei denen er brillieren kann. Oder Fragen, die mit Ich beginnen: „Ich bin zum ersten Mal hier, was kannst du mir empfehlen?“  
 8. Keep calm – Dis­kussionen sind tabu Heftiges Geplänkel mag den Beziehungsalltag aufpeppen, beim Kennenlernen ist es aber ein Abturner. Politische Diskussionen oder Streitgespräche jeglicher Art gehören nicht in ein Date. Versuchen Sie es lieber mit Komplimenten, zeigen sie etwas Bewunderung, geben Sie Zustimmung und Bestätigung. Wenn er Ihnen so auf den Wecker fällt, dass Sie anfangen müssen, mit ihm zu diskutieren, gehen Sie lieber gleich.  
9. Die Frage aller Fragen Apropos: bleiben oder doch lieber gehen? Stellen Sie sich einmal selbst die sogenannte Flughafenfrage. Angenommen man sitzt auf einem Flughafen fest. Würden Sie mit sich selbst diese Zeit verbringen wollen? Sprich: Versuchen Sie herauszufinden, wie spannend Sie selbst sind. Wo liegen Ihre Stärken? Wie schaut es in den Bereichen Wirtschaft, Kultur oder Bildung aus? Versuchen Sie sich vor einem Date, für den Fall, das Sie das Gegenüber schon ein wenig besser kennen, in sein Kerngebiet einzulesen. Das Wetterthema ist nämlich rasch erschöpft.   
 10. Flirten kennt keine Jahreszahl  Zum Schluss die gute Nachricht: Je erfahrener wir werden, desto besser und leichter geht alles von der Hand. „Wenn man jünger ist“, so Lilly Becker, „ist man oft noch unsicher mit sich selbst und der Wirkung auf Männer. Mit der Zeit bekommt man aber die Lebenserfahrung, ein gestärktes Selbstbewusstsein und damit verbunden auch eine gewisse Gelassenheit. Der Umgang mit Männern verändert sich, man ist unabhängig und weiß, worauf es ankommt und was man will.“ Tipp: Flirten Sie was geht, auch einmal mit Jüngeren, da bleibt man in Übung. Eine aktuelle Studie, in Auftrag gegeben von AXE, verrät: Knapp 60 Prozent der befragten Frauen zwischen 30 und 45 Jahren haben schon mal mit einem jüngeren Mann geflirtet. Bei den jungen Männern kann sich jeder Zweite einen Flirt mit einer älteren Frau vorstellen oder hat ihn schon gewagt. „Klar freue ich mich besonders“, so Becker, „wenn auch jüngere Männer mich attraktiv finden. Das ist doch Bestätigung pur.“ Und gibt vor allem viel, viel Selbstvertrauen.
Viel Spaß beim nächsten Date!

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