Aktuelle Studie

So oft haben die Österreicher Sex

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Österreichische Paare haben ein erfülltes Sexualleben, besonders während der ersten drei Jahre.

Eine neue Studie im Auftrag von Parship.at zeigt, dass die heimischen Paare mit ihren Partnerschaften durchwegs zufrieden sind. Ausgesprochen glücklich scheinen Paare mit ihrer Sexualität zu sein: Acht von zehn Österreichern haben ganz offensichtlich ein erfülltes Sexualleben, 47 Prozent bezeichnen es als besonders zufriedenstellend.

Sex-Kurve geht nach dem dritten Jahr nach unten

Allerdings zeigt sich nach drei Jahren Beziehung ein deutlicher Knick in der Zufriedenheit mit dem Thema Sex, auch die Häufigkeit nimmt ab: In den ersten drei Jahren hat die Mehrheit der Paare mindestens zwei bis drei Mal pro Woche Sex, danach trifft das nur noch auf 25 Prozent zu. Für die Studie wurden 1.077 in Partnerschaft lebende Österreicher zwischen 18 und 69 Jahren befragt.

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© Parship

Sechs von zehn Befragten sind der Meinung, dass sich ihre Beziehung im Laufe der Jahre zum Positiven verändert hat. „Sex ist zwar wichtig, aber nicht das Einzige, das in einer Partnerschaft zählt“, bestätigt Caroline Erb, Psychologin bei Parship.at. „Mit der Zeit rücken oft andere Prioritäten wie Vertrauen, ähnliche Wertvorstellungen, gemeinsame Ziele, Humor, der kommunikative Austausch oder ein respektvoller Umgang miteinander in den Vordergrund. Natürlich spielen auch der Alltag und das Familienleben eine Rolle, wie viel Zeit und Lust auf Sex vorhanden ist.

Das verflixte vierte Jahr

Die magische Schwelle scheint bei drei Jahren Beziehungsdauer zu liegen. Ab diesem Zeitpunkt haben Paare seltener Lust aufeinander, nehmen sich weniger Zeit für ihre Sexualität, erleben nur mehr selten Quickies und sind beim Sex nicht mehr so experimentierfreudig. Andererseits verbringen Paare mit den Jahren mehr Zeit zu zweit, tauschen sich intensiver aus und lachen mehr miteinander.

Weniger Sex, weniger zufrieden
Und auch nach vielen Jahren hat noch immer knapp die Hälfte aller Paare mindestens einmal pro Woche Sex. „Die Umfrage zeigt, dass beim Sex mit der abnehmenden Frequenz auch die Zufriedenheit sinkt. Im Umkehrschluss kann man sagen, die Paare haben auch in längeren Beziehungen Lust auf Sex, aber sie kümmern sich zu wenig darum und nehmen sich im Alltag oft zu wenig Zeit füreinander“, so die Parship-Psychologin.

Sex macht Freude und ist Liebesbeweis

Die Freude am Liebesspiel ist für 55 Prozent der Österreicher der häufigste Grund, um Sex zu haben – vor allem für Männer (64%, Frauen 46%). Generell geben Männer deutlich mehr Gründe an, wieso Sex für sie wichtig ist: um der Partnerin etwas Gutes zu tun (39%, Frauen 28%), weil sie das Gefühl beim Orgasmus lieben (38%, Frauen 27%) oder um sich selbst zu befriedigen (20%, Frauen 10%). Sex ist aber für viele auch eine Möglichkeit, ihre Liebe auszudrücken (37%) und das Bedürfnis nach Nähe zu stillen (32%) – dies trifft besonders auf Frauen zu.

So verändert sich der Sex mit den Jahren:

Sex mit 20, 30 und 40 1/4

Sex in den 20ern

Zeit für Experimente. Von Kamasutra über Bondage bis zum Dreier. Man tobt sich aus, will herausfinden, wie man am besten kommt – und das am besten so oft wie möglich! Als junger Erwachsener beginnt die Libido zu blühen und man sucht nach Befriedigung – auch gerne beim eigenen Geschlecht. Viele Frauen erfüllen sich ihre lesbischen Phantasien und wollen die Phase der sexuellen Ungebundenheit mit Liebesexperimenten füllen. Und das ist auch gut so, denn auf diese Art lernt man seine eigene Lust und den Körper am besten kennen. Was macht mich an, was fühlt sich gut an und was verschafft mir die besten Orgasmen?
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