Orgasmus-Kontrolle

Schon von 'Edging' gehört?

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Eine Herausforderung, die sich lohnt.

Eigentlich kommt der Begriff "Edging" aus der Sado-Maso-Szene, bei dem "Tease und Denial" - also dem Erregen und Verweigern eines Höhepunkts - zentraler Bestandteil sexuellen Machtspiels ist. Der Partner wird an die Grenze zum Orgasmus gebracht und dann wird die Stimulation wieder eingestellt. Das mehrfache Hinauszögern eines Höhepunkts steigert das Verlangen ins Unermessliche und lässt den finalen Orgasmus zu einem Gefühlsfeuerwerk anschwellen.

Diese Technik kann man aber auch jenseits des SM-Kontextes in entschärfter Form angewandt werden, wenn man den Orgasmus in seinen ganzen Facetten auskosten möchte - von sanft bis heftig. Das Beste daran: "Edging" kann sowohl beim Solo-Sex als auch mit dem Partner praktizieren werden.

Und so geht's

Am besten übt man mal alleine, um sich an den Punkt der maximalen Erregung vor dem Orgasmus heranzutasten. Ab einem gewissen Erregungsgrad lässt sich nämlich ein Höhepunkt nicht mehr stoppen, also müssen Sie zuerst lernen, was die Anzeichen für den sogenannten "Point of no return" sind.  Kurz bevor dieser eintritt, heißt es: 30 Sekunden stoppen! Und dann kann es von vorne losgehen - so oft Sie möchten.

Für Paare ist "Edging" eine besonders sinnliche Methode, um das Liebesspiel in die Länge zu ziehen. Zu zweit übt man auch am besten, indem man zunächst vor dem anderen masturbiert und sich Signale gibt, wann der kritische Punkt erreicht ist. So lernen Sie auch die Lust-Levels des Partners kennen.

Nehmen Sie sich vor, immer mehr Erregungs-Runden vor dem finalen Orgasmus einzulegen und bauen Sie Spielchen und Stellungswechsel ein, um die Erregungs-Pausen dynamischer zu gestalten. Ein erotisches Wochenend-Projekt, das sich lohnt!

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