Für immer und ewig?

Rettung für die Liebe

03.02.2012

MADONNA-Experten verraten, wie Sie Ihre Liebe und Ihre Beziehung erhalten.
Plus: Das können wir von den Promi-Trennungen lernen.

Zur Vollversion des Artikels
© Getty Images
Zur Vollversion des Artikels

Beinahe täglich treffen in der Redaktion neue Skandalschlagzeilen von Trennungen, Scheidungen und verhängnisvollen Affären aus Hollywood ein. Das Vorzeigetraumpaar Heidi und Seal schaffte es, genauso wie Ashton Kutcher und Demi Moore, nicht über das verflixte siebente Jahr hinaus. Die Beziehung von  Johnny Depp und Vanessa Paradis hat zwar schon 14 Jahre überstanden, scheint aber nun doch vor dem Aus zu stehen. Und auch bei Gwen Stefani und Gavin Rossdale hänge laut Insidern der Haussegen gewaltig schief. Warum trennen sich derzeit so viele Paare? Warum schaffen es so wenige Paare, die Liebe über viele Jahre zu bewahren?

Prominente Lehrbeispiele

Aber wenn Promis sich trennen, bedeutet das nicht nur tollen Klatsch. Sondern sie bieten auch exzellente Lehrbeispiele für unser eigenes Liebesleben. Deshalb baten wir Expertinnen um Ursachenforschung sowie Tipps (siehe Kästen), wie wir diversen Liebesfallen aus dem Weg gehen können.

Glaube an die ewige Liebe

Dass doch noch so einige an das „Für immer und ewig“ glauben, zeigen die Zahlen. Heuer traten bereits über 16.200 Paare – das sind 2,3 Prozent der Bevölkerung – in Österreich vor den Traualtar. Die Zahlen der Eheschließungen sind seit 2009 wieder ansteigend. Im krassen Gegensatz dazu steht leider die Scheidungsrate, die derzeit bei knapp 50 Prozent (Statistik Austria) liegt.



„Aber in den meisten Fällen“, so Paartherapeutin Sabine Bösel, „müsste es gar nicht soweit kommen. Es ist leider ein Zeichen der Zeit, dass viele Paare nicht mehr an ihren Beziehungen arbeiten wollen und mit einer Trennung lieber den Weg des geringsten Widerstands gehen. Denn Ehekrisen können lange dauern. Ich selbst habe mit meinem Mann (Anm.: Paartherapeut Roland Bösel) zwei Jahre daran gearbeitet, unsere Ehe zu retten. Und es hat funktioniert.“ Wenn der Partner gewisse Ansprüche nicht erfüllt beziehungsweise nicht mehr erfüllt, heißt es heutzutage aber leider häufig – wie auch bei Heidi und Seal – „Trennung wegen unüberbrückbarer Differenzen“.

Das böse Ich

„Dabei“, sagt Beziehungscoach Gabriela Friedrich, „ist es meist das eigene Ich, das eigene Unterbewusstsein, das uns am Liebesglück hindert. Oft hört man: Ich bin nun mal so! Gefolgt von: Aber wenn er sich ändert, wird alles gut. Diese Position ist komfortabel. Sie entbindet einen von der Notwendigkeit persönlicher Veränderung. Aber sie bringt uns auch um die Macht, unser Glück und unser Liebesleben selbst zu gestalten.“

Den ganzen Artikel und Beziehungstipps von Gabriela Friedrich lesen Sie in Ihrer aktuellen MADONNA.

Zur Vollversion des Artikels
Weitere Artikel