Länder-Vergleich

Quickie oder Marathon: So lange dauert guter Sex

26.09.2023

Wie lange sollte das Liebesspiel eigentlich dauern? Das verrät nun eine Studie.

Zur Vollversion des Artikels
© Getty Images
Zur Vollversion des Artikels

Zärtlichkeiten, ausgiebiges Vorspiel und ganz viel Küssen - oder doch lieber schnell und spontan? Nicht nur der Liebesakt, sondern auch die Aftercare nehmen deutlich Zeit in Anspruch. Sieht man sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz um, gehen die Meinungen darüber, wie lange Sex und das Kuscheln danach erstrecken sollte, auseinander.

Wer nimmt sich für das Vergnügen zwischen den Laken am meisten Zeit? Wie lange dauert Sex und das Kuscheln danach im Durchschnitt? Und worauf kommt es wirklich an? All das hat die Dating-App Parship in einer repräsentativen Studie herausgefunden.

Eine Viertelstunde genügt

Ganz gleich ob in Deutschland, in Österreich oder in der Schweiz, im deutschsprachigen Raum gönnt sich durchschnittlich keiner mehr als 15 Minuten für den sexuellen Akt. Die Deutschen nehmen sich dabei am meisten Zeit (im Schnitt 14,7 Minuten), während die Österreicher:innen – zugegebenermaßen ziemlich knapp – den Titel für den schnellsten Sex ergattern (14,2 Minuten).

Tendenziell wünschen sich die Männer, dass das Vergnügen länger dauert. Die Deutschen sind zudem auch die kompatibelsten (Frauen: 14,4 Minuten; Männer: 15 Minuten), während die Kluft in Österreich am weitesten auseinandergeht (Frauen: 13,2 Minuten; Männer: 15,2 Minuten). Auch interessant: Mit steigendem Alter sinkt die Sexdauer. Während sich die 18- bis 29-Jährigen in Deutschland noch circa 16 Minuten Zeit für den eigentlichen Akt nehmen, sind es bei den über 60-Jährigen nur noch 12,5 Minuten.   

In Deutschland wird am längsten gekuschelt

Wer sagt, dass der Höhepunkt das Ende ist? Nach dem Sex geht es erst richtig los – mit ausgiebigem Kuscheln! Und hier zeigen Personen in Deutschland eine wahre Meisterleistung: Durchschnittlich 21,2 Minuten widmen sie sich liebevollen Gesten nach dem Sex. Österreich folgt knapp dahinter (20,8 Minuten), während sich die Schweizer:innen als Kuschelmuffel entpuppen (17,6 Minuten).

In diese Kategorie lassen sich auch die Millennials zwischen 30 und 39 Jahren einordnen. Ihr Kuschelfaktor ist mit nur 16,9 Minuten in Deutschland (Österreich: 15,1 Minuten; Schweiz: 14,5 Minuten) kürzer als bei allen anderen Altersgruppen. Tendenziell steigt die Kuschelfreude allerdings mit dem Alter. Außerdem interessant: Vergebene Männer und Frauen in Deutschland liegen sich nach dem Akt durchschnittlich 19,3 Minuten in den Armen. Bei den Singles hingegen ist der Wunsch nach geborgener Zweisamkeit deutlich größer: Sie kuscheln satte 25,4 Minuten!

Zur Vollversion des Artikels
Weitere Artikel