Partner sollten sich Zeit füreinander nehmen

Valentinstag

Partner sollten sich Zeit füreinander nehmen

Auch wenn der Valentinstag, wie auch der Muttertag, für viele nur eine Geschäftemacherei ist, bietet er doch für Paare das Potenzial, sich Zeit füreinander und die gemeinsame Beziehung zu nehmen. Wer dies jedoch nur einmal im Jahr tut, der wird damit wenig Erfolg haben, weiß die Tiroler Sexualpsychologin Daniela Renn.

Wer mit großen Erwartungen in den Valentinstag geht, der hat auch das Risiko, dass diese nicht erfüllt werden - außer man spricht zuvor mit dem Partner über die eigenen Wünsche und Bedürfnisse. "Es ist wichtig zu klären, was man gerne hätte, sonst riskiert man Enttäuschungen", meinte Renn. Dafür geht so jede Spontaneität flöten, weil die Überraschung und das "Prickeln" fehlt. Aber das sollte jeder für sich selbst entscheiden.

Ein Tag im Jahr reicht nicht!
Ein romantischer Tag pro Jahr reiche aber sicher nicht. So könnten sich Paare mit kleinen Kindern etwa verabreden, alle zwei Wochen den Fernseher nicht anzuschalten, sich gemeinsam ins Bett setzen und in Ruhe reden. "Einfach Zeit für uns Zwei, zwei Stunden sind ohne Kinder schon sehr viel", sagte Renn.

Jungverliebte hätten damit kein Problem, das würden schon die Hormone regeln. Egal ob Jung oder über 70 - beide hätten mit neuen Partnern gleich viel Sex. Doch je länger man zusammen ist, desto öfter sollte man bewusst Zeit gemeinsam verbringen - und dabei müsste man nicht miteinander schlafen. Das Vorstandsmitglied des Berufsverbandes Österreichischer Psychologen sprach von der "Kraft der Berührung": "Händchen halten, sich umarmen oder wieder nackt nebeneinander schlafen, das macht viel aus."

Durch derartige Körperlichkeit würden Hormone, Endorphine und andere Botenstoffe ausgeschüttet mit denen man sich selbst zufriedener und besser fühlt - und dies bewirke einen "Rückkoppelungseffekt". "Man strahlt seine Befindlichkeit an den Partner wieder zurück." Verliebte Frauen seien etwa viel attraktiver.

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