Ihre große Flirt-Schule

Vom ersten Blickkontakt bis zur Beziehung:

Ihre große Flirt-Schule

Die ersten warmen Sonnenstrahlen locken in die Schanigärten. Ein kurzer Blickkontakt – nur dreieinhalb Zehntel Sekunden kurz – mit dem Mann gegenüber, und schon könnte sich das Leben für immer auf den Kopf stellen. Vorausgesetzt, man macht es richtig! Aber auch die hohe Kunst des Flirtens – die zumeist ganz unterbewusst von uns ausgeübt wird – kann erlernt werden. Beziehungsweise kann dem Liebesglück mit ein paar Tipps und Tricks auf die Sprünge geholfen werden. „Flirten“, sagt Kommunikationsexperte Roman Braun, der sich auf das Thema Flirten und Beziehungen spezialisiert hat, „kann man überall, doch die Chance, dass sich daraus vielleicht etwas entwickelt, wächst mit der Wahl der Location. So ist bei einem Flirt in einer öffentlichen Location im Freien die Quote von gelungenen Kontakten höher als in geschlossenen Räumen. Schanigärten sind daher die absolut besten Flirtlocations.“

Schritt für Schritt
Derzeit gibt es 1, 2 Millionen Singles in Österreich, davon leben 400.000 alleine in Wien. Das bedeutet: Da draußen laufen jede Menge flirtwillige Männer herum. Man muss sich nur trauen! Für MADONNA hat Roman Braun die zehn wichtigsten Fragen rund ums Flirten beantwortet – vom ersten Blickkontakt bis zum ersten Sex, den Anfängen einer Beziehung bis zur fixen Partnerschaft. Der Coach verrät nicht nur die besten Locations, sondern auch die effektivsten Kennenlern-Taktiken, hilft dabei, Signale richtig zu deuten und auszusenden.

Die besten Flirtlocations
Der Dauerbrenner sind immer noch Hochzeiten, Partys von Freuden und Familienfeiern (vorausgesetzt, es sind nicht ausschließlich Familienmitglieder dabei). Viele Paare lernen sich an ihrem Arbeitsplatz kennen oder aber auf ihrem Weg dorthin in öffentlichen Verkehrsmitteln. Ebenfalls beliebt als Stätten für ein erstes Aufeinandertreffen sind öffentliche Orte wie Cafés oder Clubs. Noch bessere Chancen hat man an öffentlichen Plätzen, die sich im Freien befinden. Generell gilt: In großen Locations stehen die Chancen für Flirts  besser als in kleinen, Outdoor ist besser als Indoor. Aber auch im Internet ist die Flirterfolgsquote top. Vor allem auf Facebook ist die Chance, jemanden kennenzulernen, groß. Hier hat man aus sicherer Entfernung die Möglichkeit, genau abzuchecken, ob der andere zu einem passt. Auch eine gute Variante, jemanden kennenzulernen, ist Speed-Dating (hat seine Wurzeln übrigens im jüdischen Europa des 19. Jahrhunderts). Es läuft unter Aufsicht ab, und alle Teilnehmer müssen vorher ihre Daten bekannt geben. Das schafft eine Sicherheit, die vor allem Frauen beim Flirten wichtig ist.

Der Lovecode– die Basis jedes Flirts

Roman Braun vertritt die These des „Lovecodes“. Dieser Code besagt, dass es erfolgsversprechend ist, sich beim Flirten und in Beziehungen zu einer klaren Rollenaufteilung zu bekennen. Das bedeutet aber keineswegs, dass Frauen und Männer wieder in alte Geschlechteraufteilungen gesteckt werden sollen. Ein Mann kann auch den weiblichen Part übernehmen, wenn er eine Frau findet, die den männlichen Part innehat. Es geht um die gegensätzlichen Energien – um Yin und Yang. Es soll immer ein Spannungsbogen aufrechterhalten werden.

Kennenlern-Taktiken
Haben wir einen Mann ins Auge gefasst, senden wir ihm – laut Studien von Sozialpsychologen – unbewusst Signale in Form eines dreieinhalb Sekunden dauernden Blickkontaktes. Das ist gerade lange genug, um bei ihm Spuren zu hinterlassen, aber auch nicht so lange, dass er Angst bekommt. Frauen machen es unbewusst ganz richtig. Geben Sie ihm ein kurzes „Ja“-Signal, um sich anschließend abzuwenden und etwa mit den Haaren zu spielen. Das gibt ihm Gelegenheit, auf Sie zuzugehen und Sie anzusprechen. Frauen reagieren dann in der Regel sehr überrascht und geben dem Mann so das Gefühl, dass der Flirt seine Idee gewesen ist. Das ist die beste Taktik. Denn wir schätzen einen Menschen immer attraktiver ein, wenn wir auf ihn zugegangen sind, als wenn er zu uns kam. Der Expertentipp: Die Chancen, angesprochen zu werden, stehen am besten, wenn sie mit mehreren Freundinnen unterwegs sind. Denn kein Mann unterbricht gerne ein Gespräch zwischen „nur“ zwei Freundinnen...

So zeigen Sie, dass Sie flirtbereit sind
Die oberste Regel beim Aussenden von Flirtsignalen: Viel lächeln! Studien belegen, dass Menschen, die oft lächeln nicht nur stabilere und glücklichere Beziehungen haben, sondern auch eine höhere Lebenserwartung. Uns allen ist das unterbewusst klar, deshalb wünschen wir uns einen Partner, der gut drauf ist. Lachen Sie über seine Scherze, das gibt ihm Sicherheit. Ein weiterer Tipp: Körperkontakt ist essenziell – aber bitte bedacht! Berühren Sie ihn hin und wieder beiläufig am Arm. Immer darauf achten, dass man beim ersten Körperkontakt nicht direkten Hautkontakt hat, das könnte verängstigen.

Ein weiterer Tipp: Während Ihrer Erzählungen sollten Sie so viele Emotionen wie möglich zeigen und auch schildern. Beim Thema Körperkontakt ist auch das Spiegeln sehr erfolgversprechend. Das bedeutet: Ändern Sie Ihre Körperhaltung gemäß der seinen und greifen Sie zum Glas, wenn er das tut. Nachdem er etwas gesagt hat, wiederholen Sie einige seiner Worte und fragen Sie nach. Es kommt auch gut an, wenn Sie ihn immer wieder mit seinem Namen anreden und Bezug auf Informationen nehmen, die er bereits von sich preisgegeben hat. Und zum Schluss einer der wirkungsvollsten Taktiken: Wollen Sie, dass ein Mann Sie anspricht, beginnen Sie ein Gespräch mit einem anderen Mann. Dieser jedoch sollte

Gewinnspiel
Kommunikationsexperte Roman Braun verlost einen Seminarplatz (im Wert von 240 Euro) im Rahmen einer Kommunikationsausbildung.
Thema: „Zwei Tage, die Dein Leben verändern!“ Alle Informationen zu weiteren Seminaren, z. B. dem „Lovecode“-Coaching, finden Sie online ­unter www.trinergy.at

Mitspielen

Noch mehr Flirt-Tipps lesen Sie in Ihrer aktuellen MADONNA!

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden