Führt die Post-Wedding-Depression zu Untreue?

Das verflixte 1. Jahr

Führt die Post-Wedding-Depression zu Untreue?

Was bleibt von der Hochzeitsfestfreude übrig, wenn das Glitter und die Rosenblüten verschwunden sind und das Hochzeitskleid verpackt im Kleiderschrank liegt? Für eine bedeutende Anzahl an Frauen kommt sehr schnell nach dem lang erwarteten Hochzeitstag die sogenannte „Post-Wedding“-Depression oder auch der „Wedding Blues“ genannt. Diese Begriffe bezeichnen ein Gefühl von Orientierungslosigkeit und von tiefer Freudlosigkeit, welches nach einer Hochzeit auftreten kann und hauptsächlich Frauen betrifft.

Gleeden.com, die Vermittlungsseiten für außereheliche Affären hat sich mit diesem sehr aktuellen Phänomen auseinandergesetzt und hat deshalb über 9.000 seiner weiblichen Mitglieder befragt, um ihre Erfahrungen des „Wedding Blues“ zu sammeln und zu analysieren. 

Post-Wedding-Depression: 4 von 10 betroffen
Die Umfrage verrät, dass mehr als 4 von 10 verheirateten Frauen von der Post Wedding-Depression betroffen waren. Sobald die Freude der Zeremonie vergangen war, haben sich 41% der Befragten tatsächlich traurig und depressiv gefühlt. Dieses Phänomen ist also weit verbreitet und betrifft nicht nur seltene Einzelfälle! Solène Paillet, Presseverantwortliche bei Gleeden, erklärt: „Die Vorbereitung auf den Hochzeitstag beschäftigt monate- manchmal sogar jahrelang die Gedanken der Verlobten. Das Fest versammelt die ganze Familie, und soll unvergesslich bleiben...Sobald diese Begeisterung jedoch vorbei ist, müssen verheiratete Frauen feststellen, dass die Hochzeit ihre Beziehung nicht verändert: Ihr Ehemann bleibt derselbe, die gleiche Ungewissheit von vor der Eheschließung hält an...“

Die Ursachen
Wenn es darum geht, die Gründe ihrer Post-Wedding-Depression zu erklären, geben die 9.000 befragten weiblichen Studienteilnehmer verschiedene Gründe an, welche mit internen Problemen in der Beziehung bezogen sind. Tatsächlich geben 67% von ihnen an „Leere nach den langen Monaten der Hochzeitsvorbereitung gespürt zu haben“. 24% der Befragten dagegen, dass sich ihr Ehemann weniger aufmerksam und zuvorkommend nach der Eheschließung gezeigt hat und sogar 21% von ihnen verbinden ihr Traurigkeitsgefühl mit enttäuschenden Flitterwochen.


Führt die Post-Wedding-Depression zur Untreue?
Die durchgeführte Umfrage weist darauf hin, dass die Post-Wedding-Depression mit einem Gefühl von Kontrollverlust im Leben der frisch verheirateten Frauen verknüpft ist: Eine bedeutende Anzahl von ihnen (54%) geben an, „das Gefühl gehabt zu haben, ihre Freiheit für die Ehe aufzugeben“ und 12% von ihnen haben sich sogar die Frage gestellt, ob sie wirklich diese neue Ehe wollen.

Kann der Wedding Blues Untreue auslösen? Mehr als 5 von 10 Frauen haben sich kurz nach ihrer Ehe für außereheliche Beziehungen interessiert. Bei der Frage „Wann haben Sie Sich bei Gleeden.com registriert?“, haben tatsächlich 52% der Befragten geantwortet, im Laufe ihres ersten Ehejahres und 39% erst nach dem ersten Jahr.

Juliette Buffat, Sexologin, analysiert das Phänomen von Wedding Blues
„Was bleibt übrig, nachdem der Traum der Hochzeit erfüllt und vervollständigt ist? Schöne Erinnerungen, ein Fotoalbum, eine große Erschöpfung, manchmal auch Enttäuschung... Haben sich die Familien und Freunde so verhalten wie erwünscht? War die Hochzeitszeremonie wirklich gelungen? Die grausamste Enttäuschung ist oft die Hochzeitsnacht oder gar die Flitterwochen!“ Frau Doktor Buffat erklärt weiter: „Der Verlust der Jungfräulichkeit ist manchmal eine schwierige Hürde, die es zu überwinden gilt. Auch die Wiederholung von einer sexuellen Routine, die viel zu oft vorkommt, die an Originalität, Aufmerksamkeit oder Begeisterung fehlt, kann sehr enttäuschend sein. Deshalb entsteht auch die Versuchung untreu zu sein, sich einen Seitensprung zu gönnen, wieder etwas neues zu erleben, zu prüfen, ob man noch fremden gefällt, das Verführungsspiel zu genießen, das Bedürfnis, sich begehrt und begehrend zu fühlen... Nicht nur Männer langweilen sich in der Alltagsroutine, Frauen wollen auch der Monotonie und der ehelichen Monogamie entkommen.“

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