"Einmal pro Woche"-Regel

Frisch verliebt: Darum tut Abstand gut

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Auch wenn es gegen die Norm spricht: Weniger ist manchmal mehr

Wenn wir frisch verliebt sind, möchten wir am liebsten jeden Tag und jede Stunde mit dem oder der Auserwählten verbringen. Die Freunde werden für die aufregende Anfangszeit oftmals links liegen gelassen, alle anderen Lebensbereiche rutschen auf der Prioritätenliste bergab. Denn jetzt zählt nur eins: die neue Beziehung. Dass diese Eile nicht immer eine gut Idee ist, verriet der US-Psychologe Seht Meyers auf der Plattform "Psychology Today".

Frühe Abhängigkeit?

Meyers erklärt, dass zu häufiges Sehen in der Anfangszeit der Beziehung negative Auswirkungen haben kann. Im Glauben, dem Kennenlernen etwas Gutes zu tun, versuchen wir, soviel Zeit wie möglich miteinander zu verbringen und werfen dabei jegliche Vorsicht und Eigenständigkeit in den Wind - eine redlich schlechte Idee. Wir stürzen uns so von Beginn an mit Druck in eine Abhängigkeit und sind umso enttäuschter, sollte sich ein paar Wochen oder Monate später herausstellen, dass die Passung doch nicht so perfekt stimmt wie gedacht. Ein Nebeneffekt ist, dass auch sexuelle Intimität oft sehr früh auf dem Plan steht - legitimiert dadurch, dass schon so viel Zeit zusammen verbracht wurde.

Der Psychologe empfiehlt Frischverliebten, eine Art "Einmal pro Woche"-Regel anzuwenden und sich in den ersten ein bis zwei Monaten tatsächlich nur einmal pro Woche zu treffen. Dazwischen darf aber natürlich Kontakt gehalten werden. Erst nach dieser Zeitmarke sollte die "Treff-Frequenz" erhöht werden, um eine entspanntere Annäherung zu ermöglichen. Meyers weiß: "Je weniger Druck und Eile in den Anfängen, desto bessere Chancen hat die Langlebigkeit der Beziehung."

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