Beziehungen scheitern im Jänner

Krisenzeit

Beziehungen scheitern im Jänner

Wissenschaftler fanden heraus: Jänner ist der schwierigste Monat.

Neues Jahr, neues Glück, Neuanfang?
Nach den stressigen Feiertagen scheint wohl der Wille für Veränderungen und neue Pläne in uns wach zu werden. Die kalte Winterzeit trägt allerdings ihren Teil zur miesen Laune bei und die meiste Zeit verbringt man dann doch zuhause. Eine britische Umfrage der Versicherungsfirma 'Sheilas' ergab nämlich nun, dass all diese Faktoren wesentlich für häufigere Auseinandersetzungen im Jänner seien. Durchnittlich würden sich die Befragten 20 Mal im Monat mit ihrem Partner streiten. Bei 65 Prozent führte der Beziehungsstress sogar dazu im Jänner eine Beziehung beendet zu haben.

Winterdepression
Woran das liegen könnte? Schon die stressige Vorweihnachtszeit, die Feiertage und die damit verbundenen Organisationen und Meinunsgverschiedenheiten führen bereits bei vielen Paaren zu gereizter Stimmung und Kriseleien. Die Teilnehmer begründen die Krise im Jänner aber vor allem mit dem schlechten Wetter. Über zwei Drittel gaben an, bei Schnee und Regen lieber zuhause zu bleiben, 65 Prozent bleiben wegen fehlendem Tageslicht zuhause – keine Überraschung, dass wegen des Schlechtwetters früher oder später einem die Decke auf den Kopf fällt. Streit wegen Kleinigkeiten arten schnell in heftigen Diskussionen aus. 

Finanzielle Probleme
Hinzu kommt, dass viele Paare nach den Feiertagen finanziell den Gürtel enger schnallen müssen und weniger unternehmen. Psychologin Donna Dawson erklärte der Daily Mail in einem Interview: „Das fehlende Sonnenlicht macht uns lethargisch und depressiv. Außerdem sorgen fehlende sportliche Betätigung und der ständige Aufenthalt in stickigen, geheizten Räumen dafür, dass wir nervös, genervt und gestresst sind. Wenn dann noch Langeweile und finanzielle Schwierigkeiten hinzukommen und zuviel Zeit mit dem Partner verbracht wird, ist das ein perfektes Rezept für Streit und Trennungen.“  

Langeweile gilt nicht umsonst als Beziehungs- und Stimmungskiller Nummer Eins – bis man wieder mit wärmeren Temperaturen rechnen darf, heisst es also am Besten viel Beschäftigung suchen um unnötigen Stress zu vermeiden.

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