Stecken Sie in der Beziehungsfalle?

Panda-Syndrom

Stecken Sie in der Beziehungsfalle?

Es gibt vielerlei Kri­terien, die für eine erfüllte und „gesunde“ Beziehung stehen, der sexuelle Aspekt ist einer davon. Gerade Langzeit-Paare leiden vermehrt unter dem „Panda-Syndrom“ , einer zwar innigen Liebe, der jedoch der Sex fehlt - wie bei den paarungsfaulen Bären. Man kuschelt, schläft in der Löffelchenstellung und zieht sich gemeinsam Serienmarathons rein, aber Erotik gehört der Vergangenheit an. Ob durch Alltags-Stress, Energielosigkeit oder die Macht der Gewohnheit – plötzlich herrscht eine Flaute im Bett, die schwer zu überwinden scheint und zum Trennungsgrund werden kann. Früher oder später wird das Fehlen von Sexualität - einen wichtigen Pfeiler in der Beziehung - zum Problem.

Eine Beziehung ohne Sex? Dass das nicht gutgehen kann leuchtet der Mehrheit ein. Laut Umfragen können sich 75% der Männer und 61% der Frauen kein partnerschaftliches Zusammensein ohne körperlicher Liebe vorstellen. Dennoch passiert es vielen Paaren, dass sie zu "Pandas" im Bett werden. Was also tun? Zunächst sollten Sie das Thema ansprechen und gemeinsam die Gründe dafür, warum nichts mehr im Bett läuft. Haben sich die Vorlieben geändert, fehlt es an Feuer oder hat ein Partner Hemmungen, Wünsche zu äußern? Wenn diese Dinge geklärt sind, kann man wieder daran arbeiten, Sex in den Beziehungsalltag einzupflegen. Hier weitere Tipps:

Ihr weg zu einem grandiosen Sexleben 1/7
Planen Sie vor!

Teil einer guten Beziehung ist ein ausgewogenes Sexleben.  Es ist wichtig zu erkennen, dass gerade in länger währenden Beziehungen der Sex, zwischen Alltag, Kindern und Job nicht einfach so passiert. Also, auch wenn man sich manchmal nicht danach fühlt: Die Lust kommt beim Tun!
Insta-Life
 Wenn das Schlafzimmer nicht nur zum Schlafen genutzt werden soll, ist es wichtig, in diesem oft vergessenen Raum eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Ein Anfang wäre, jeden Morgen das Bett zu machen und das Ambiente mit schönen Kissen oder passender Wäsche upzugraden.
Rituale schaffen

„Wenn Paare länger zusammen sind, lässt häufig das Bedürfnis, den anderen anzufassen und zu küssen nach“, schreibt Susanne Wendel in „Gesundgevögelt in 12 Wochen“. Je mehr Körperkontakt, desto stärker aber die Beziehung. Schaffen Sie sich ein gemeinsames Ritual, bei dem Sie einander näherkommen, und führen Sie dieses täglich aus. Das wirkt Wunder!
Profi-Hilfe

Ähnlich wie man sich mit gesunder Ernährung oder Fitness beschäftigt, sollte man
es auch mit dem Sex halten. Sich professionellen Input zu holen, ist keinesfalls verkehrt und kann zu einem tollen Erlebnis werden. Gönnen Sie sich Hilfe von Experten, sei es in einer Tantra-Beratung oder bei einem Sex-Seminar.
Sich selbst nicht vergessen!

Bei aller Paarliebe darf man es nicht versäumen, ab und zu auch für sein eigenes Glück zu sorgen. Dabei geht es u. a. darum, in puncto Erwartungen und Bedürfnisse zu reflektieren und sich auf sich selbst zu fokussieren. Fördern Sie Ihre Selbstliebe und setzen Sie sich mit Ihrem eigenen Körper auseinander. Dazu gehört auch das Thema Selbstbefrie­digung, denn nichts ­entspannt schneller als ein Orgasmus.
Nach Maß

Facebook-Profile kennt jeder, jetzt kommt das Sex-Profil. Mithilfe des Buches „Sex-Pass“ von Paartherapeutin Dagmar Cassiers (tredition, 13,95 Euro) schaffen Sie einen detaillierten Aufriss über Liebesleben und genaue Vorlieben.
Mut tut gut

Im Zusammenhang mit dem persönlichen Sex-Profil wissen Sie schon mal, was Sie selbst wollen, wie auch, was Ihr Partner will. Nun geht es daran, sich an diese Wünsche heranzutrauen. Jahrelang Blümchensex zu praktizieren kann nämlich langweilig werden. Verlassen Sie die eigene Komfortzone und öffnen Sie sich für neue Erfahrungen.

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