Tipps für Frauen

Karlichs Liebes-Ratgeber

Barbara Karlich (40) verdient sich nun auch als Autorin: Sie weiß wovon Sie spricht wenn sie Liebes-Tipps gibt. Auch wenn sie jetzt an der Seite von Ehemann Nr. 2 Roland Hofbauer strahlt, war ihr Liebes-Leben nicht immer so rosig. Karlich hat eine gescheiterte Ehe, die nach nur neun Monaten geschieden wurde, und einige Beziehungstiefs hinter sich. Ihre Erfahrungen hat sie nun zu Papier gebracht.

Die ORF-Talkerin hat wahre Lovestorys made in Austria gesammelt, die sie in ihrem neuen Buch „Spitzbuben & Sternschnuppen“ (edition a, 19,95 Euro) beschreibt. In 42 Kurzgeschichten erzählt sie auf 192 Seiten von den skurrilsten, schrägsten und lustigsten Liebesgeschichten aus ihrem Bekanntenkreis und gibt obendrein 20 Beziehungstipps für Sie und Ihn („Damit Sie sich Fehltritte ersparen, wie meine erste Ehe einer war!“).

Paar-Tipps: Damit auch Sie Ihre(n) persönliche(n) Mr. oder Mrs. Right finden, lesen Sie Barbara Karlichs persönliche Beziehungstipps für Frauen.

1. Männer sagen nicht so gerne: „Ich liebe dich.“ Also erwarten Sie sich nicht bei jeder Liebeserklärung Ihrerseits ein Echo. Umso schöner ist es, wenn die berühmten Worte überraschend kommen.

2. Männer sind ein wenig wie Hunde. Wenn man sie gut behandelt, sind sie treu, verteidigen ihr Frauchen, und wenn man sie streichelt, wird sogar ab und zu mit dem Schwanz gewedelt. Also vermeiden Sie Züchtigungen, und nur wenn unbedingt notwendig, nehmen Sie eine Zeitung oder die Fernbedienung. Denn sonst könnte Ihr Mann Angst vor Ihrer Hand bekommen und auf eigene Faust ausgedehnte „Gassitouren“ unternehmen.

3. Vermeiden Sie den Satz: „Wir müssen reden!“ Dieser Beginn eines Gesprächs zieht die geistige Flucht des Mannes in eine andere Dimension nach sich.

4. Nehmen Sie Ihrem Mann nie die Würde. Das hat eine furchtbare Schlappschwänzigkeit zur Folge. Also wenn Ihr Gatte einmal keine tolle Leistung im Bett erbracht hat, sparen Sie sich Aussagen wie: „Jetzt könntest du wenigstens den Müll raustragen.“

5. Loben Sie ihn hingegen bei tollen Akten. Das führt zu einem kleinen Größenwahn, der Ihnen im Bett wiederum zugutekommen wird.

karlich_buch © edition a Bild: (c) edition a

6. Sollte Ihr Mann einmal zu spät nach Hause kommen, handeln Sie bitte nicht wie ich. Das Schlimmste, was Sie tun können, ist, Telefonterror zu betreiben, ob bei ihm oder bei seinen Freunden und seiner Familie. So eine kurzschlüssige Wahnsinnstat kann böse Konsequenzen haben.

7. Wenn Ihr Liebster etwas falsch gemacht hat, schreien Sie nicht, sondern knacken Sie ihn mit seinem schlechten Gewissen. Ein kleines „Ich bin echt enttäuscht und traurig!“ hat mehr Effizienz als jeder hysterische Anfall. Aber Achtung: Sagen Sie das nicht zu oft, selbst dieser nett gemeinte Satz nützt sich ab.

8. Wenn er Ihnen Geschenke macht, goutieren Sie diese. Auch wenn er nicht Ihren Geschmack getroffen hat. Sonst nehmen Sie ihm die Lust am Schenken. Belohnen Sie ihn stattdessen mit gutem Essen oder anderen Zuckerln. Anschließend können Sie das Geschenk hinter seinem Rücken umtauschen.

9. Lassen Sie Ihren Mann auch einmal an der langen Leine. Je öfter er seine Freiheiten bekommt, desto häufiger und lieber wird er Zeit mit Ihnen verbringen.

10. Die wichtigste aller Regeln ist: Beginnen Sie nie einen Tag mit einem der folgenden Sätze: „Heute kommt meine Mutter“, „Heute fahren wir zu meiner Mutter“ oder „Wollen wir meine Mutter nicht mitnehmen?“ Um den Tag erträglich zu gestalten und Ihre Ehe nicht zu gefährden, erwähnen Sie einfach Ihre Mutter nicht.

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