Videospiele sind keine Männerdomäne mehr

Frauen und Technik

Videospiele sind keine Männerdomäne mehr

Immer mehr Frauen spielen PC- und Konsolen-Spiele. Handheld-Geräte und Casual Games stehen bei den Spielerinnen hoch im Kurs.

Während lange Zeit Computer und Technik als Männerdomänen gehandelt wurden zeigt nun eine neue Studie dass auch zunehmend Frauen ihre Freizeit mit Videospielen verbringen. Besonders beliebt bei den weiblichen Spielerinnen sind Handheld-Geräte, wie etwa die Play Station Portable oder der Nintendo DS. In diesem Bereich ist das Verhältnis zwischen Männern und Frauen schon beinahe ausgeglichen.

Technik als Teil des Alltags

Der Anteil der Frauen an Computer- und Videospielern steigt kontinuierlich. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass Videospiele ein Teil des Alltags geworden sind und die Beschäftigung mit solchen Medien zunehmend als normal angesehen wird. Aus diesen Gründen sinken die Hemmungen bei der weiblichen Bevölkerung sich mit Technik zu beschäftigen. Besonders beliebt bei Frauen sind sogenannte "Casual Games" (Gelegenheitsspiele). Wesentliche Faktoren sind hier vor allem die kurze Spieldauer und der sofortige Spielspaß. Auch "soziale" Spiele wie "Die Sims" stehen bei Frauen hoch im Kurs, hier sind 55 Prozent der Spieler weiblich.

Frauen als Zielgruppe
Das zunehmende Interesse von Frauen an Videospielen macht sie auch zu einer wichtigen Zielgruppe. Nintendo-Präsident Satoru Iwata möchte beispielsweise mit der Spielkonsole "Wii" vermehrt Frauen jeden Alters ansprechen. Interessant für Frauen ist auch der elektronische Fitnesstrainer "Wii Fit" mit dem frau bequem zu Hause trainieren kann.