Top 10 der übelsten Geschenke

Weihnachten

Top 10 der übelsten Geschenke

Der Weihnachtsfrieden kann sehr schnell vorbei sein, wenn Sie mit den Geschenken daneben liegen. Wir zeigen Ihnen die zehn Geschenke-Flops und vermeiden somit, dass Sie ins Fettnäpfchen treten. 

Die Kerzen brennen am Tannenbaum, aus der Küche riecht köstlich die Weihnachtsgans. Alles scheint perfekt, die Liebsten zusammen, die Gesichter strahlend und unter dem Baum liegen hübsch verpackte Geschenke. Und dann? Dann stimmt der Inhalt nicht. Unpassende  oder gar deplatzierte Weihnachtsgeschenke können schon Mal das Fest verderben. Machen Sie deshalb einen riesigen Bogen um diese Geschenke: 

1. Tiere 

Natürlich wäre es ganz süß, wenn sich unter dem Weihnachtsbaum ein kleiner Welpe tollen würde. Oder ein Kätzchen plötzlich mit der Christbaumkugel spielt. Aber ein Tier ist immer auch ein Lebewesen und bedeutet große Verantwortung. Gerade Kindern muss vermittelt werden, dass sie sich um dieses Tier kümmern müssen, dass es nicht nur ein weiteres beliebiges Spielzeug ist. Sonst landet das süße Weihnachtsgeschenk in den nächsten Sommerferien im Heim oder auf gar auf der Straße. 
 

2. Krawatten, Manschettenknöpfe, Fliegen  

Sie gelten als das wohl klischeehafteste Geschenk für Männer. Natürlich, manche Männer lieben unterschiedliche Krawatten, tragen jeden Tag eine andere und erfreuen sich an einer beachtlichen Sammlung. Manche wiederum – und dazu zählen die meisten – aber eben auch nicht. Sollte sich Ihr Ehemann, Vater oder Bruder nicht explizit eine Krawatte gewünscht haben – lassen Sie besser die Finger davon. 
 

3. Schürze für Mama oder die Freundin

Denn zum Kochen ist sie da... Was eigentlich ganz nett gemeint ist, kann schnell falsch rüberkommen. Heutzutage wollen Frauen sich nicht mehr auf das Label „Haus- und Putzfrau“ beschränken lassen und Zeit ihres Lebens hinter dem Herd verbringen. Den Kochlöffel schwingen und sich dabei eine Schürze umbinden, kann zur Abwechslung auch mal der Mann. 
 

4. Ein Duschgel-Set 

Es grüßt die Unpersönlichkeit. Bei einem solchen Geschenk weiß jeder, dass der Schenkende nur minimal Zeit investiert hat und einfach schnell im Drogeriemarkt eines dieser fertigen Sets gekauft hat. Wenn Sie sich wirklich Mühe geben wollen, schauen Sie sich im Bad ihrer Schwester, Mutter oder Freundin um. Welche Produkte verwendet sie, was ist ihr Lieblingsparfüm? Und stellen Sie dann nach diesen Kriterien ein eigenes, persönliches Beauty-Set zusammen. 
 

5. Ratgeber-Bücher 

Ratgeber-, Selbsthilfebücher, ein Abo für Weight Watchers mit dazugehöriger Diätzeitschrift. All diese Dinge schreien: „Du bist nicht gut genug, arbeite Mal ein bisschen an dir, optimiere dich!“ Und das tut nicht gut. Besonders am Heiligen Abend möchte man nur ungern vor versammeltem Familienkreis auf die eigenen Defizite und Fehler hingewiesen werden. Natürlich können Sie Ratgeber trotzdem verschenken, aber vielleicht zu einem anderen Anlass.
 

6. Ein bedrucktes Kissen mit dem Gesicht der Freundin oder des Freundes 

Geschmacklosigkeiten dieser Art kann man sich eigentlich nur sparen. Bestenfalls liegt der Partner im Bett neben einem und bettet seinen Kopf auf sein eigenes Gesicht. Außerdem sind diese bedruckten Foto-Kissen nur sehr selten qualitativ hochwertig und die Haare laden sich elektrostatisch auf. Das ist dann aber auch das einzige Knistern im Bett… 
 

7. Weihnachtspullover 

Ein unverwechselbarer wolliger Tannenbaum, zwei Rentiere im Schneegestöber und dann blinkt auch noch die Rudolfnase mitten auf der Brust. Weihnachtspullover dieser Art (mit dazu passenden Christbaumkugeln als Ohrringe) sind nur theoretisch und kurzfristig lustig, dann verlieren sie ihren Reiz. Wer will denn schon Klamotten, die man im Grunde nur einmal im Jahr tragen kann? Eigentlich niemand. Ein dickes Minus am Nachhaltigkeits-Konto!
 

8. Socken 

Auch Socken gliedern sich ein in die Reihe der Einfallslosigkeit. Socken gehören wie Unterhosen einfach zum täglichen Leben dazu, wir stehen ihnen relativ neutral gegenüber und verfallen nicht in verzückte Schreie, wenn wir sie unter dem Weihnachtsbaum vorfinden. Und ja, auch wenn es gepunktete, gestreifte oder mit kleinen Zwergen versehene Socken sind, hält sich die Freude immer noch in Grenzen. 
 

9. Selbstgemachte Gutscheine

"Für einen gemeinsamen Wellness-Urlaub", "10 x Fensterputzen" oder "Brunchen in Deinem Lieblingslokal" - solche selbstgemachten Gutscheine werden in der Regel nie eingelöst. Eine solche Einladung einzufordern wirkt kleinlich, weshalb der oder die Beschenkte es nicht wagen wird, sie einzulösen. Gutschein-Geschenke sind nicht nur einfallslos, sondern frustrieren zusätzlich den Empfänger!
 

10. Geld 

Von vielen erfreut entgegengenommen, von vielen dennoch verhasst. Beim Schenken von Geld scheiden sich die Geister. Manch einer findet es vorzüglich, das Konto wieder etwas auszupolstern, statt unnötiges Zeug geschenkt zu bekommen. Wer Geld hat, kann selbst entscheiden, was er sich gönnt. Auf der anderen Seite wirkt es doch ein bisschen lieblos, unüberlegt und hastig. Streng genommen könnte der Schenkende auch nur Sekunden vorher seine Brieftasche gezückt und die Geldscheine in ein Kuvert gegeben haben. Sich Gedanken machen sieht anders aus.