Kindergesundheit

Schlechte Ernährung, wenig Bewegung

31.08.2009

Viele Kinder in Österreich ernähren sich schlecht undbewegen sich zu wenig. Kdolsky, Karas und Haubner startenHilfswerk-Jahresinitiative: "Jedem Kind das Seine. Und allen dasBeste."

Zur Vollversion des Artikels
 
Zur Vollversion des Artikels

(c) sxcDass sich viele Kinder in Österreich schlecht ernähren undzu wenig bewegen, ist die Botschaft der internationalen Studie "HealthBehaviour in School-aged Children" (HBSC), die GesundheitsministerinAndrea Kdolsky heute anlässlich des Weltgesundheitstages bei einer Pressekonferenzin Wien präsentierte.

Regelmäßige Beschwerden

Die negativen Folgen der ungünstigen Lebensweise für dieGesundheit der Kinder ist offensichtlich: Demnach schätzen nur etwas wenigerals die Hälfte der befragten 11-, 13- und 15-jährigen Schülerinnen und Schülerihren Gesundheitszustand als ausgezeichnet ein.

Mehr als ein Drittel der Schüler/innen berichten, dass sieregelmäßig an Kopfschmerzen, Magen-/Bauchschmerzen, Rücken-/Kreuzschmerzen,Gereiztheit, Nervosität, Einschlafstörungen oder Benommenheit/Schwindel leiden.

Zu dick

35,9 Prozent der Schüler schätzen sich als zu dick ein(Burschen: 28,9 Prozent, Mädchen: 42,8 Prozent) aufgrund ihres Body-Mass-Index(BMI) sind aber nur 12,4 Prozent der Schüler als übergewichtig oder adipöseinzustufen.

Fachmann bestätigt
Peter Haubner, Präsident der Sportunion Österreich,bestätigt den bedenklichen Gesundheitszustand der jungen Österreicher/innen:"Wenn man heute in einen Turnsaal voller Kinder schaut, sieht manvielleicht noch ein Kind, das sich gut bewegt, früher waren dicke Kinder dieAusnahme."

Infopakete

"Wir müssen die Kinder und Jugendlichen ohne Zwangspüren lassen, wie gut gesunde Ernährung und Bewegung ihrem Körper tut.",bringt Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky das gemeinsame Maßnahmenbündel zurGesundheitsförderung auf den Punkt.

Dazu gibt es aufwändige Materialien, Infopakete, diekostenlos bei der Infotour des Hilfswerks, aber auch telefonisch oder perE-Mail bestellt werden können. Telefon-Hotline: 0800 800 820 oderoffice@hilfswerk.at.

 

Lesen Sie auf der nächsten Seite weiter!

Infotour
Bei der Infotour gibt es an den 70 Stationen nicht nur dieMöglichkeit sich kostenlos zu informieren, sondern auch gleich etwasauszuprobieren.

Dazu sind die Sport-Stationen der Sportunion da, woSchnelligkeit, Geschicklichkeit und Reaktionsvermögen getestet werden, ergänztum die traditionelle Gesundheitsstraße des Hilfswerks, wo Jung und Altkostenlos ihre Gesundheit überprüfen können.

Experten des Hilfswerks beraten zu allen Fragen rund umKinder und Kinderbetreuung, Familie, aber auch zu Älter werden, Pflege undVorsorge. Ein Unterhaltungsprogramm mit Kinderschminken, Button-Herstellung,Gewinnspiel, Musik und Hüpfburg runden das Programm ab. Die Infotour beginnt amFreitag, den 11. April, um 14.00 Uhr, auf dem Hauptplatz in Wiener Neustadt undendet am 23. November in Klagenfurt (Infotourplan: siehewww.hilfswerk.at ).

Hilfswerk

"Wir sind der gelebte Generationenvertrag. DasHilfswerk hat Angebote für Kinder und deren Eltern, aber auch für die älterenMenschen", beschreibt Hilfswerk-Präsident Othmar Karas. "Flexibel,individuell, dynamisch und intelligent, wie FIDI, das neue Maskottchen desHilfswerks!"

Fachschwerpunkt

Der Hilfswerk-Fachschwerpunkt „Stark in die Zukunft“.Richtig essen und bewegen mit Kindern. wird in Zusammenarbeit mit NestléÖsterreich und der Sportunion Österreich durchgeführt.

1.500 Mitarbeiter desHilfswerks im Bereich Kinderbetreuung werden speziell geschult, dazu gibt esneben der Infotour zahlreiche Publikumsveranstaltungen in ganz Österreich.Partner der Hilfswerk-Initiative „Jedem Kind das Seine und allen das Beste“sind das Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend, dasBundeskanzleramt Sport, s Versicherung, s Bausparkasse, Erste Bank undSparkassen.

Soziale Dienstleistungen

Das Österreichische Hilfswerk ist mit seinen Landesverbändenund dem Hilfswerk Austria einer der größten österreichischen Anbieter sozialerDienstleistungen. In den Bereichen Mobile Pflege und Kinderbetreuung durchTagesmütter ist das Hilfswerk die größte Organisation in Österreich.

Esunterstützt regelmäßig 27.893 alte und kranke Menschen durch professionelleHilfe und Pflege daheim. 9.122 Kinder werden von 1.283 Tagesmüttern und -väternbetreut, weitere 4.514 Kinder sind Kinderbetreuungseinrichtungen des Hilfswerksgut aufgehoben.

Das Hilfswerk beschäftigt 7.754 Mitarbeiter. Die Gesamtleistungdes Hilfswerks (Umsatz) beträgt 160,29 Millionen Euro.

Zur Vollversion des Artikels