Rogers: "Das macht mir große Sorgen!"

Interview

Rogers: "Das macht mir große Sorgen!"

Teilen

Seit Jahrzehnten blickt sie für uns in die Zukunft. Wie sie selbst ins Neue Jahr rutscht, am 1. Jänner ihren 81. Geburtstag feiert und was uns 2023 erwartet, verrät Gerda Rogers hier. 

Wenngleich es laut Gerda Rogers in der Astrologie keine "Hochsaison" gibt, weil die Menschen sich das ganze Jahr über für ihre Zukunft interessieren, spielten die Sterne am Silvester-Wochenende zweifelsohne wieder eine Hauptrolle. Letzte Woche verriet die Star-Astrologin im großen Jahreshoroskop, was diese für 2023 bereit halten - anlässlich des Neujahrs, das mit ihrem Geburtstag startet, talkte sie mit MADONNA ganz privat.

Wie haben Sie die Feiertage verbracht und vor allem: wie und wo feiern Sie Ihr Fest, nämlich Silvester und Neujahr, das zugleich Ihr unfassbarer 81. Geburtstag ist?
Gerda Rogers: In diesem Jahr haben Clemens Trischler und ich beschlossen, die Feiertage in der Sonne zu verbringen. Die Wahl ist dann auf Dubai gefallen. Zurück in Österreich, wartet ein großes Programm auf mich: Am 31.12. werde ich im ORF eine Live-Sendung haben, anschließend mit lieben Freunden den Silvesterabend genießen und den 1. Jänner, also meinen Geburtstag, verbringe ich natürlich im Ö3-Studio. Diesmal haben wir sogar 2 Sendungen: "Treffpunkt Sternstunden Spezial" am Vormittag und wie gewohnt den regulären "Treffpunkt Sternstunden" am Abend, worauf ich mich schon sehr freue. Im Anschluss geht es für uns wie jedes Jahr für ein paar Tage zu meinen lieben Freunden, der Familie Hauser und ihrem Stanglwirt, wo ich für die Gäste auch einen Blick in die Sterne für 2023 werfen werde.

Sie sind immer mit Ihrem Manager und Autor Clemens Trischler on Tour: Was macht Ihre berufliche, aber auch persönliche Verbindung so besonders?Rogers: Wir haben uns nicht gesucht, aber doch gefunden und ich wurde im fortgeschrittenen Alter noch einmal "Mutter". Grundlegend sind wir komplett verschieden, aber es ist schön, wenn Jung und Alt beruflich und persönlich so erfolgreich zusammenarbeiten und sich ergänzen. Ich würde vermutlich nicht mehr so viel reisen, da ich die ganze Welt in den letzten 81 Jahren schon gesehen habe, aber er ist ein Organisationstalent und ich brauche mich um nichts zu kümmern. (lacht) Ihm ist es übrigens auch zu verdanken, dass man mein Leben seit einigen Jahren auch via Social Media - Instagram und Facebook -verfolgen kann. Ich würde sagen, wir sind ein tolles Team.

 

 

Welches Sternzeichen passt eigentlich am besten zu Ihnen und welches gar nicht?
Rogers:
Als realistischer Steinbock harmoniere ich am besten mit den Erdzeichen Stier, Jungfrau, Steinbock. Es gibt kein Sternzeichen, mit dem ich gar nicht kann und auch Überraschungen gibt es immer wieder. (lacht)

Stichwort Überraschung in Sachen Horoskop: Wie oft liegen Sie falsch - und sind Sie dann enttäuscht?
Rogers:
Kein Mensch ist in der Lage, zu 100 Prozent eine Voraussage zu treffen und manchmal entwickeln sich Dinge eben anders, bedingt durch Umwelteinflüsse etc. Mein besonderes Augenmerk war von Beginn meiner Tätigkeit an, das persönliche Schicksal oder Horoskop in meinen Beratungen zu analysieren. Auf die Astrologie wird ja oftmals gerne "hingehaut", wenn etwas Großes nicht oder falsch vorausgesagt wurde, ganz anders ist es bei Zukunfts- oder Wirtschaftsforschern, wenn die einmal daneben liegen.

Rogers:
© Wolfgang Wolak
× Rogers:

Ist Anfang des Jahres quasi Hochsaison in Ihrem Geschäft? Was interessiert die Menschen am meisten?
Rogers:
Die Zukunft hat die Menschen früher und auch heute interessiert - das ist Fakt. Liebe und Job sind unabhängig von der Zeitqualität die wichtigsten Fragen in meinen Beratungen. Die Leute wollen auf Änderungen vorbereitet sein und suchen in der Astrologie ihren persönlichen Wegweiser. Hochsaison in der Astrologie gibt es nicht, aber ich würde sagen, dass zum Beginn eines neuen Jahres besonders großes Interesse herrscht.

2022 war ein krisengebeuteltes Jahr: was hat Ihnen persönlich besonders Sorge bereitet oder sogar Angst gemacht?
Rogers: Dass im 21. Jahrhundert in unserer unmittelbaren Nähe ein Krieg beginnen kann und immer noch kein Ende in Sicht ist. Das macht mir große Sorgen.

Es wird viel über die nächste Katastrophe spekuliert: Einen sogenannten Blackout. Was können uns die Sterne diesbezüglich voraussagen? Haben sie selbst vorgesorgt?
Rogers:
Der Jahresherrscher 2023 ist der Planet Mars und daher sind natürlich Unruhen und weitere Herausforderungen zu erwarten. Ich hoffe dennoch nicht, dass ein Blackout kommt, aber für den Fall, dass es doch so weit kommt, habe ich mit den Grundausstattungen des Lebens bereits vorgesorgt.

Mit welchen Vorsätzen oder Wünschen starten sie ins neue Jahr?
Rogers:
Mit 81 Jahren habe ich keine Vorsätze mehr. Mein neues Lebensjahr beginnt ja immer mit dem neuen Jahr und daher ist mein Wunsch immer derselbe: Mein Leben genauso wie bisher und in Frieden weiterzuleben.

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
OE24 Logo