Opernstar und Powermum Elina Garanca im Interview

Elinas Me-Time

Opernstar und Powermum Elina Garanca im Interview

Als Mezzosopranistin eroberte sie die Opernwelt, zu ihren Beauty-Geheimnissen zählen die Produkte von Master Lin. Hier spricht Elina Garanca über ihren persönlichen Weg durch die Krise. 

Festhalten und nicht aufgeben“, lautet der Rat der lettischen Opernsängerin  an alle jungen KünstlerInnen, die im nächsten Jahr ihre Nachwuchsinitiative „ZukunftsStimmen“ fortführen möchte. Bis dahin konzentriert sich Elina Garanca (44) auf ihre eigene Arbeit – und nutzt die spannenden Erfahrungen, die die Mutter zweier Töchter (6 & 9), Ehefrau von Dirigent Karel Mark Chichon und „Master Lin“-Botschafterin in dieser Zeit machte.  

Zunächst natürlich die Frage: Wie geht es Ihnen? Wie und wo haben Sie bis dato die Krise erlebt?  
Elina Garanca: Ich bin schon im vollen Schwung, packe für die bevorstehende Konzerttournee durch Europa vor, was mich sehr sehr glücklich macht. Das Reisen und Aufführen wurde offiziell zu ­einer der Adrenalinsportarten. (lacht) Ständig über die neuesten Reisebeschränkungen auf dem Laufenden bleiben, PCR Tests, Zertifikate und Anträge ausfüllen, die das Reisen ermöglichen ... manchmal fühle ich mich, als ginge ich auf eine Expedition! Die Frühlingsmonate habe ich mit meiner engsten Familie in meiner Heimat Lettland verbracht und seit Ende Juli bin ich bereits unterwegs. Im Sommer habe ich meine neue CD aufgenommen und singe, wo es die Situation noch erlaubt. Ich denke, wir haben alle genug über die unbestreitbaren tragischen Auswirkungen dieser Krise auf unser Leben, Kultur und Arbeit gehört und gelesen. Ich wiederhole mich immer wieder: „Schau nicht zurück, schau nicht nach unten, halte dein Kinn hoch, nutze den gegenwärtigen Moment und schaue in die Zukunft.“ Die Aufrechterhaltung einer gesunden Denkweise wurde zum Alpha-Omega des Jahres 2020 und wenn wir das Gefühl haben, dass wir kraftlos sind, um ­einen weiteren Tag zu überwinden, sollten wir tiefer graben und einem weiteren Sonnenaufgang mit noch mehr Vertrauen und Hoffnung begegnen.
 
Viele haben den Lockdown auch als eine Art Kur für Körper und Seele empfunden. Ging es Ihnen auch so? 
Garanca: Ich muss zugeben, dass ich eine Weile gebraucht habe, um mich an die neue und unerwartete Routine anzupassen. Mein Haushalt wurde plötzlich zu meiner täglichen Bühne, ich war nicht mehr die Carmen oder Amneris, sondern eine Ehefrau und Mutter, die ihre beiden Kinder zu Hause unterrichtet. Nach den ersten chaotischen Wochen wurde mir klar, dass ich, außer der Zeit als meine Töchter geboren wurden, noch nie so viel Zeit an einem Ort, in einer Stadt, in einem Haus verbracht habe. Die Pandemie hat die Welt zum Stillstand gebracht und uns alle damit. Das konnte sich keiner von uns vorher vorstellen. Plötzlich konnte ich klarer als je zuvor sehen, welche Dinge und Menschen für mich unersetzlich und am wichtigsten sind, wie ich mich um sie kümmern muss und andererseits, welche Dinge in unserem Leben völlig irrelevant sind. Ich kann nicht sagen, dass es genau diese Art von Neustart war, was die Gesellschaft brauchte, aber ich bin fest davon überzeugt, dass dies unsere oft verschwommene Sicht geklärt hat. Persönlich brauche ich gerade die Bewegungsfreiheit, um glücklich zu sein, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass viele für dieses Geschenk der Zeit dankbar waren.

Was war das Schwierigste in dieser Phase – wie ging es Ihrer Familie, vor allem auch Ihren Kindern? 
Garanca: Jede Münze hat zwei Seiten. Obwohl wir keine Möglichkeit hatten, etwas außerhalb unseres Hauses und Gartens zu machen, Zeit mit unserer ­Familie zu verbringen oder ein Abendessen mit Freunden zu genießen, hat diese Phase auch viel Positives in unser Leben gebracht. Als künstlerisches Paar müssen wir immer, manchmal Monate im Voraus, die Zeit planen, die wir zusammen als komplette Familie verbringen. Jetzt bin ich aufgewacht und wir waren alle zusammen unter einem Dach, meine Mädchen rannten durch das Haus, spielten mit den Katzen und Kaninchen, mein Mann las etwas im Wohnzimmer … Magie! Eine normale Familie! Es ist wahr, dass unsere Töchter die Schule und ihre Freunde sehr vermisst haben, aber wir konnten fühlen, wie glücklich sie beide waren, dass Mama und Papa zusammen und für unvorhersehbare lange Zeit zu Hause waren.

Sie sind ja bekanntlich ein regelrechter Workaholic – gab es neue Ideen, Tätigkeiten zu Hause, die Sie entdeckt haben? 
Garanca: Nach der anfänglichen Paralyse war ich entschlossen, so viel Zeit wie möglich mit Aktivitäten zu verbringen, die meinen Geist aufrechterhalten. Es war Frühling und mein Garten schrie nach meiner Aufmerksamkeit. Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass ich Gartenarbeit absolut liebe und oft das Zeitgefühl verliere, wenn ich vom Grün umgeben bin. Ich baue unser eigenes Gemüse an, auf was ich sehr stolz bin. In unserem Garten stehen Obstbäume, Kräuter- und Blumenreihen. Man langweilt sich nie. Ebenso hatte ich mehr Zeit in meiner Küche zu verbringen und Rezepte zu probieren, die ich noch nie zuvor probiert habe. Wenn es ums Essen geht, meine Familie kann eine harte Jury sein, aber mein Ehemann hat aufgehört, seinen Gürtel zu tragen, was wohl alles sagt. (lacht) 

Das Thema Schönheit und Pflege war ­Ihnen als Testimonial von Master Lin immer schon ein großes Anliegen – worauf sollten Frauen Ihrer Meinung nach bei der Pflege besonders achten? 
Garanca: Jede von uns Frauen ist wie eine ganz besondere, einzigartige Blume, die etwas anderes benötigt. Wir alle suchen jahrelang nach dem perfekt geeigneten Produkt für unsere Haut, unseren Körper oder unser Haar. Wenn wir es zu finden scheinen, ändert sich unser Körper oder unser Leben und daher ­beginnt die Suche von vorne. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Sie alle genau wissen, wovon ich spreche. Manchmal fühle ich mich so glücklich, dass die Master-Lin-Kosmetiklinie alle meine Bedürfnisse decken kann, besonders in den geschäftigen Aufführungsperioden, in ­denen ich fast jeden Tag in einer anderen Stadt mit einem anderen Klima aufwache. Es ist wichtig, sich selbst und Ihren Lebensstil zu kennen, nicht zu leugnen, was immer Sie brauchen, und es nicht zu übertreiben. Außerdem, liebe Damen, sag niemals Nein zu einem guten Schlaf, Meditation und „Me-Time“!
 
© Sarah Katharina Photography
 
Welches Produkt, aber auch welche Treatments bzw. sonstigen Anwendungen sind Ihr persönliches Beauty-Geheimnis?
Garanca: Es gibt keine Woche, in der ich meinen persönlichen Spa-Tag auslassen würde. Ich liebe das Gesichtsdampfbad, gefolgt von einem Peeling (Master Lin Facial Peeling). Es wirkt Wunder! In Kombination mit der feuchtigkeitsspendenden Master-Lin-­Gesichtsmaske und dem Master-Lin-­Serum strahlt meine Haut und ist voller Vitalität.
 
Was hat Sie an den Master-Lin-Produkten besonders überzeugt?
Garanca: Ich liebe die Authentizität der Produkte von Master Lin und dass nur natürliche Zutaten der Hauptbestandteil der Kosmetik sind. Ich sage gern, dass ich in meinem Herzen ein intellektuelles Bauernmädchen bin und für mich ist die Natur ein Lebenselixier. Die Marke erfüllt alle meine Anforderungen an Kosmetik, die meine Haut auch dann makellos halten, wenn ich auf der Bühne im Rampenlicht stehe. Wir passen perfekt zusammen und Master-Lin-Produkte haben mich noch nicht enttäuscht.
 
Abschließend: Was haben Sie bis dato für sich aus dem Jahr 2020 gelernt? 
Garanca: Dass, wenn wir die Eigenschaften, die uns menschlich fühlen ­lassen, wie menschliche Berührung, ­Geselligkeit, persönliche Kommunikation, Kreativität, Kultur, leugnen und unterdrücken, bleibt uns nur sehr wenig übrig. All dies ist in den letzten sechs Monaten bis ins Mark erschüttert worden, aber es ist gut für uns Menschen, diese wahrscheinlich wichtigsten Säulen der Gesellschaft nicht zu vergessen. Je früher wir erkennen, dass die Zukunft in unseren Händen liegt und dass Solidarität und Widerstandsfähigkeit der Schlüssel sind, desto schneller können wir Herausforderungen wie die in diesem Jahr bewältigen.