„Nepo-Babies“: Was es damit auf sich hat

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„Nepo-Babies“: Was es damit auf sich hat

Immer öfter liest man in den sozialen Medien das Wort „Nepo-Baby“. Doch was bedeutet das eigentlich? 

Was haben Lily-Rose Depp, Leni Klum, Lily Collins, Gigi und Bella Hadid, und Prinz Harry gemeinsam? Sie alle traten in die Fußstapfen ihrer Eltern und hatte es somit nicht allzu schwer. Berühmtheit, Aussehen, Geld, Kontakte – alles wurde ihnen in die Wiege gelegt. Damit zählen sie zu den sogenannten „Nepo-Babys“.

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Aber woher kommt der Begriff eigentlich?
Unter "Nepo Babies" versteht man Menschen, die unter Vetternwirtschaft (auch Nepotismus genannt) profitiert haben. Dabei liegt das Augenmerk der Gesellschaft hauptsächlich auf Promi-Kindern, die sich selbst eine Karriere im Model-, Musik- oder Schauspielbusiness aufgebaut haben.

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Kein neues Phänomen

„Nepo-Babies“ gibt es allerdings seit Jahrzehnten. Beispielsweise Jane Fonda, Tochter von Henry Fonda, Kate Hudson, Tochter von Goldie Hawn und Bill Hudson, Jennifer Aniston, Tochter von John Aniston, oder Dakota Johnson, Tochter von Don Johnson und Melanie Griffith. Jedoch scheint der Anteil der „Nepo-Babies“ in den vergangenen Jahren gestiegen zu sein, der Generation Z scheint es wohl besonders wichtig, im Rampenlicht zu stehen. Das Netz diskutiert allerdings, ob es „gute“ oder „schlechte“ Nepo-Babies gibt. Manche haben wirklich ein Talent. Manche nutzen nur den Ruhm aus, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

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Prinz Harry, Enkel von Queen Elizabeth II. und Sohn von König Charles III., genoss als Mitglied der Royal Family von Geburt an zahlreiche Vorteile - heute gehört er zu den bekanntesten Personen der Welt. Er erfüllt also die Kriterien eines "Nepo Babys" – und zählt im Netz zu den „schlechten“ Nepo-Babies. Gemeinsam mit Ehefrau Herzogin Meghan entschied er sich dazu, ein Leben ohne royale Verpflichtungen zu führen. Nichtsdestotrotz ist er noch immer reich und privilegiert - und das, obwohl er ständig auf Konfrontation mit seiner berühmten Familie geht. Für viele nicht-prominente Menschen ist das ein absolutes No-Go. Prinz Harry schätze seine Privilegien nicht wert, heißt es oft im Netz und in der Presse.

Müssen "Nepo-Babies" hart arbeiten?
Hier scheiden sich die Geister, vielen Promi-Kids gefällt dieser Ausdruck nicht. Jedoch verhelfen ja beispielsweise auch Ärzte ihren Kindern, um eine medizinische Ausbildung zu bekommen. Und dies ist schließlich ebenfalls ein Fall von Nepotismus. Und Vetternwirtschaft muss auch nicht immer etwas Schlechtes sein. Eltern wollen schließlich das Beste für ihren Nachwuchs.
  

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