Oxana Rumyantseva

Aufregung im Netz

Mucki-Schwangere trainiert im 9. Monat

Oxana aus Florida joggt, hebt Gewichte und macht Yoga - trotz riesiger Babykugel.

"Schwangerschaft ist kein Grund um auf der faulen Haut rumzuliegen", ist die 33-jährige Oxana Rumyantseva aus Florida überzeigt. Die dreifache Mutter ist derzeit in der 39. Schwangerschaftswoche und trainiert viermal die Woche. Joggen, Gewichteheben und Yoga stehen bei ihr regelmäßig am Plan. Immer dabei: Das Handy. Auf Instagram dokumentiert die Hochschwangere ihren Fitness-Alltag mit Babybauch. Sehr zum Unmut mancher User. Sie werfen Oxana vor, dass sie das Ungeborene durch ihr strenges Fitness-Regime gefährdet.

Die Personal Trainerin wehrt sich gegen ihre Kritiker: Ihr Fitness-Plan wird streng von einem Arzt überwacht. Bei ihrer ersten Schwangerschaft hatte sie Angst Sport mit Babybauch zu betreiben, heute fühlt sie sich dadurch "stark und gesund". "Während meiner ersten Schwangerschaft habe ich 20 Kilo zugenommen. Meine Venen verusachten mir Schmerzen, ich hatte Rückenprobleme, war angeschwollen und konnte kaum gehen. Und das obwohl ich erst 22 war!", erzählte sie der Daily Mail. Bei der dritten Schwangerschaft machte sie dann Sport, ernährte sich gesund und ging Schwimmen - und fühlte sich dadurch viel besser. Auch wenn Oxana der Meinung ist, dass Sport in der Schwangerschaft förderlich für die Gesundheit von Kind und Mutter sein können, empfiehlt sie einen Arzt zu Rate zu ziehen.

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Sport in der Schwangerschaft - gefährlich?

Sport in der Schwangerschaft war bis vor einigen Jahren nicht selbstverständlich. Ärzte rieten schwangeren Frauen davon ab, um sich zu schonen. Mittlerweile weiß man dank zahlreicher Studien, dass Bewegung in der Schwangerschaft viele Vorteile mit sich bringt.

Vor allem die typischen Schwangerschaftsbeschwerden können damit gelindert werden - Müdigkeit, Rückenschmerzen, Stimmungsschwankungen wird so entgegen gewirkt. Auch das Baby profitiert davon, denn wie Wissenschaftler heraus fanden, ist die Herzfrequenz jener Babys nach der Geburt stabiler und gesünder, deren Mütter in der Schwangerschaft mindestens drei Mal pro Woche Sport betrieben haben.

Fest steht: Schwangere Frauen müssen keineswegs auf Sport verzichten. Das richtige Maß an Bewegung muss man jedoch beachten, genauso wie die Tatsache, dass bestimmte Sportarten tabu sind. Andere sind jedoch ideal um die Schwangerschaft besser zu bewältigen. Sportliche Vorhaben sollten jedoch immer mit dem Arzt besprochen werden. Aus gesundheitlichen Gründen müssen bestimmte Frauen nämlich komplett auf Sport verzichten oder aufgrund von anfänglicher Übelkeit Sport auf das zweite Trimester verschieben. Hier sind einige Regeln, die man nicht außer Acht lassen sollte:

Dos & Don'ts bei Sport in der Schwangerschaft 1/12
Don't #1
Sport wenn eine Risikoschwangerschaft vorliegt