'Mein Kind und sein Handy'

Tipps für den richtigen Umgang

'Mein Kind und sein Handy'

Mehr als die Hälfte aller Kids hat bereits ein eigenes Handy. Wie Sie Ihr Kind vor Poblmen mit diesem schützen können, lesen Sie hier.

(c) sxcLesen Sie hier die madonna24-Tipps für einen sicheren Umgang -

So können Eltern Ihre Kinder schützen:


  • Handy(funktion) nach Alter Das Handy mit seinen Funktionen sollten je nach dem Alter des Kindes gewählt werden. Ein Sechsjähriger muss selten seine E-Mails abrufen.
  • Beratung bei Handykauf Nehmen Sie sich Zeit beim Handykauf, wenden Sie sich an einen Fachmann. Achten Sie darauf, ob ein Vertragshandy mit bestimmten Sperrungen eher in Frage kommt als ein Handy mit wieder aufladbarer Wertkarte.
  • Herausfinden, wie viel Technik das Kind versteht Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Kind. Oft wissen Eltern gar nicht, wie viel Ihr Kinder schon über Technik - über Freunde/Bekannte - erfahren hat. Geben Sie Ihrem Kind nicht das Gefühl, das es sich ja eh nicht damit auskenne.
  • Regeln zum Umgang Setzten Sie Grenzen - geben Sie Regeln zum Gebrauch. Zum Beispiel können ältere Kinder Ihre Handyrechnung mit Ihrem Taschengelb begleichen. So lernen Sie mit Geld und dem Handy umzugehen.
  • Aktualisieren Sie Ihr Wissen In einem offenen Gespräch mit Ihrem Kind können Sie erfahren, was bei ihm und unter seinen Freunden 'in' ist. Aktualisieren Sie immer Ihr Wissen, so können Sie bei Zweifeln direkt eingreifen.
  • Klares Nein zu Gewalt(-Videos) Kinder tun vieles um cool zu sein. Eltern sollten Ihren Kindern ein Vorbild sein und ein klares Nein zu Gewalt und Gewaltvideos aussprechen.
  • Ein Tag ohne Handy Lassen Sie keine Handysucht aufkommen. Ist die Familie zum Beispiel zu einem Ausflug am Wochenende vereint, kann das Handy auch einmal ausgeschaltet oder zu Hause bleiben.

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56 Prozent der Sechs- bis 14-Jährigen nennen ein Handy ihr eigen. Wiesie dieses nutzen, das hat die Kinderstudie der Mobilkom Austriaergeben, deren Ergebnisse in Wien im Rahmen derDiskussionsveranstaltung "Roundabout Kids" präsentiert und heftigdiskutiert wurden.

Lesen Sie weiter: Erschreckend - Viele Kinder haben Erfahrungen mit Gewaltvideos am Handy gemacht.



Erschreckend
Viele Kinder haben Erfahrungen mit Gewaltvideos am Handy gemacht.17 Prozent (plus zwei Prozentpunkte gegenüber 2007) wissen um Situationen, in denen Burschen und Mädchen von Mitschülern verprügelt und dabei mit dem Handy gefilmt wurden. Ein Gewaltvideo auf das eigene Handy haben sechs Prozent bekommen. Jeder Zehnte hat sogar schon selbst solche Szenen beobachtet, ebenso viele haben Gewaltvideos am Handy von Freunden gesehen. Opfer einer Attacke wurden drei Prozent der Kinder zwischen sechs und 14 Jahren.

Aufpassen heißt es auch für die Pädagogen: Um Fehlverhalten aufzuzeigen, werden auch Lehrer von Schülern gefilmt. 28 Prozent der 13- bis 14-Jährigen wissen von solchen Situationen.

Mobiltelefon in der Schule
Dabei haben im Vergleich zum Vorjahr weniger Kids das Mobiltelefon in der Schule dabei - und fast alle schalten es währenddessen ganz aus oder stellen zumindest auf lautlos. Kein Wunder, denn rund die Hälfte berichtet, dass das Handy eingezogen wird, wenn es im Unterricht läutet, vibriert oder wenn SMS geschrieben werden.

Mädchen verstoßen übrigens häufiger gegen die Handyregeln als Buben. 37 Prozent der Kinder, die ein Mobiltelefon besitzen, kennen jemanden, der mit dessen Hilfe geschummelt hat. 18 Prozent haben es selbst schon unerlaubterweise genutzt.

Fünf SMS pro Tag
Mehr als die Hälfte der befragten Handybesitzer schicken bis zu fünf SMS pro Tag. 13 Prozent versenden mehr als zehn. 15 Prozent können es auch während des Unterrichts nicht lassen.

505 Buben und Mädchen hat das Institut market befragt, wovon 84 Prozent das Glück haben, dass die Eltern die Kosten übernehmen. Sieben von zehn jungen Handybesitzern haben dennoch noch nie Schwierigkeiten wegen zu hoher Handyrechnungen bekommen.