Marc Jacobs

OP-Tagebuch auf Instagram

Marc Jacobs steht zu seinem Facelift

"Eitelkeit ist keine Schande" - Designer Marc Jacobs will Tabu um das schambehaftete Thema Beauty-Ops brechen.  

'Viel Wasser und Yoga' - so in etwas lautet die Standardantwort auf die Frage nach dem Schönheitsgeheimnis vieler Promis. Botox? Niemals! Stars wie Jennifer Lopez oder Renée Zellweger beteuern, niemals auf Anti-Aging-Maßnahmen beim Beauty-Doc zurückgegriffen zu haben. Angesichts ewig-junger Promis, die ihren eingefrorene Jugend allein auf den Lebensstil zurückführen wollen, fühlen sich viele zusätzlich unter Druck gesetzt, einem unerreichbaren Ideal entsprechen zu müssen. Umso erfrischender ist die Offenheit von Designer Marc Jacobs in Bezug auf seine Beauty-Eingriffe. Vor wenigen Tagen legte sich der 58-Jährige unters Messer und dokumentierte den die Tage nach dem Facelift auf Facebook. Dass er daraus keinen Hehl macht, sieht er selbst als kein Statement, sondern als völlig normal an: "Für micht ist es keine großartige Leistung, transparent zu sein. Ich tue, was ich normalerweise tue, nämlich mein Leben zu leben und es mit allen zu teilen, die daran interessiert sind", erklärte er im Interview mit der Vogue. Auch nach seiner Haartransplantation gab er offen zu, dass er beim Chirurgen nachhelfen ließ.  

 

 

 

 

 

 

Sich in seiner Haut wohl fühlen

Für die OP entschloss er sich aus Eitelkeit: "All diese Gespräche über das Altern oder über plastische Chirurgie sind für mich wie alle anderen Gespräche sind. Das Problem ist die Scham, die dem Thema anhaftet. Und ich will mein Leben nicht mit Scham leben", so seine Ansage. Dass man sein Aussehen optimieren möchte sei vollkommen in Ordnung und kein Grund, für Heimlichtuerei. Das Wichtigste sei, dass man sich in seiner Haut wohl fühlt und jene Dinge macht, die einen glücklichen machen. Derzeit eholt sich Jacobs von den Strapazen der OP und zeigt auf Instagram, wie sich das Gewebe nach dem Eingriff erholt.