Kims nächster halt: First Lady?

Ambitionen

Kims nächster halt: First Lady?

Ein Raunen ging am letzten Wochenende durch die Social-Media-Welt, als Skandal-Rapper Kanye West sich wieder einmal auf Twitter zu Wort meldete. „Wir müssen nun das Versprechen Amerikas erkennen, mit Gottvertrauen, einer einigenden Vision und dem Schaffen einer Zukunft“, so der 43-Jährige. „Ich kandidiere für die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten von Amerika.“ Nicht zum ersten Mal tut der Ehemann von It-Girl Kim Kardashian, die mit einer Reality-Soap Karriere machte, sein politisches Interesse kund. Bereits 2015 im Rahmen der MTV Video Music Awards erklärte er eine Kandidatur für die Wahlen im Herbst 2020 zu seinem Ziel. Damals lachten noch viele darüber, heute erhält er Unterstützungserklärungen (zumindest auf den Social-Media-Kanälen) von Größen wie Elon Musk. „Du hast meine volle Unterstützung“, schrieb etwa der Tesla-Chef. 
 
Ist das möglich? Fakt ist, dass in Kalifornien, wo der Musiker und Modedesigner, der auch eine eigene Religionsgemeinschaft gründete, angesiedelt ist, die Bewerbungsfrist für das Amt noch nicht abgelaufen ist. Und so könnte – man erinnere sich an die „Utopie“, Donald Trump könnte US-Präsident werden – der PR-Gag zur Realität mutieren. Kim Kardashian wäre somit Anwärterin für die Funktion der First Lady. Betrachtet man den Aufstieg von Melania Trump vom Model zur Präsidentengattin, auch kein so absurdes Szenario mehr. Schließlich ließ sich die 39-jährige Vierfachmutter – ebenso wie ihr umstrittener Ehemann – auch schon im Weißen Haus blicken. Gleich zwei Mal besuchte sie Donald Trump im Jahr 2018, um mit ihm über ihren Einsatz für eine Reform des US-Strafrechts zu sprechen. Insbesondere ging es Kardashian um die Aufhebung der lebenslangen Haft eines wegen eines Drogendelikts verurteilten 63-jährigen Mannes. Tatsächlich hob US-Präsident Donald Trump nach Kims Besuch die lebenslange Haftstrafe auf. Woraufhin die Beautynista, die mit ihren Produkten und Auftritten Millionen scheffelt, im Frühjahr 2019 verkündete, für ein Jusstudium zu inskribieren. 
 
Ihr Vermögen soll übrigens seit dem Einstieg des Beauty-Giganten Coty in ihr Unternehmen knapp eine Milliarde Dollar betragen. Geld, das die Wests in einem Wahlkampf durchaus gut gebrauchen könnten. „Ich bin so stolz auf meine wunderschöne Frau …“, twitterte Ehemann Kanye nach Abschluss des Deals. „Du hast die wildesten Stürme überstanden und Gott scheint auf dich und unsere Familie.“ Hoffentlich auch auf Amerika und die Welt. 
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