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Jede/r Zehnte zerstritt sich wegen Social-Media-Posts

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Softwareunternehmen Kaspersky rät nach Umfrage "erst denken, dann posten"

"Erst denken, dann posten", ist das Fazit einer internationalen Umfrage des Sicherheitssoftware-Unternehmens Kaspersky zum Nutzerverhalten in Sozialen Medien. Denn zehn Prozent der Österreicherinnen und Österreicher zerstritten sich wegen eines Social-Media-Posts mit einer nahestehenden Person, 17 Prozent bereuen ein emotionalen Statement. Auch die Arbeit sollte man im Hinterkopf behalten: Drei Prozent hatten wegen ihrer Posts erhebliche Probleme am Arbeitsplatz.

84 Prozent der mehr als 500 Befragten in Österreich bekennen sich zur Nutzung von Sozialen Medien, 56 Prozent nutzen diese seit mindestens zehn Jahren. Dennoch haben unüberlegte Posts immer wieder negative Folgen, vor allem bei der jüngeren Generation - nicht 17, sondern 25 Prozent der 18- bis 34-Jährigen bereuen ein emotionales Statement im Internet. Insgesamt 17 Prozent der Befragten änderten die Wortwahl eines Posts außerdem im Nachhinein. Neun Prozent bekannten sich dazu, alkoholisiert einen Post gemacht zu haben und hätten lieber abgewartet, bis sich ihr Alkoholpegel senkt.

Drei Prozent hatten erhebliche Probleme am Arbeitsplatz 

Über 40 Prozent sind sich der Folgen ihrer Aktivitäten in Sozialen Medien bewusst, wenn es um Freunde und Familie geht, an Arbeitgeber denken nur 27 Prozent stets oder regelmäßig. In einer Aussendung riet das Softwareunternehmen zu mehr Vorsicht, denn Posts könnten nicht nur für Aufsehen sorgen, sondern auch zu viele persönliche Daten offenbaren oder die eigene Sicherheit bis zum Identitätsdiebstahl gefährden. Die Daten von 14 Prozent der österreichischen Umfrageteilnehmer - und 22 Prozent der 18- bis 34-Jährigen - wurden bereits in den Sozialen Medien kompromittiert.

"Unsere persönlichen Daten sind wertvoller denn je zuvor, beispielsweise für Unternehmen, die um Werbeeinnahmen konkurrieren. Nutzer Sozialer Medien müssen verstehen, wie ihre Daten verwendet werden und auch, welche Rechte sie haben, um sie zu schützen", sagte Christian Milde, Geschäftsführer Central Europe bei Kaspersky. 

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