Hilfe aus der Natur

China-Medizin

Hilfe aus der Natur

(c) bildtankstelle.deUnser heutiges Leben wird bestimmt von Hektik und Stress - oft begleitet von körperlichen Beschwerden. TCM kann helfen.


Wirkstoffe und Arzneiformen

Einen Schwerpunkt stellt dieTherapie mit Kräutern und anderen Subtanzen dar. In der TCM sind derzeit ca.2000 Substanzen klassifiziert worden - Mineralien, Kräuter, tierische Produkteetc. – welche ihrer Wirkung nach in Form von Pulver, Tabletten oder Granulateneingesetzt werden.

 

85% sind allerdings pflanzlicher Herkunft, lediglich derverbleibende Anteil sind Sekrete, Würmer, Insekten oder Exkremente. In Europawerden ausschließlich pflanzliche Wirkstoffe verwendet, die einzigen Ausnahmensind die Schalen der chinesischen Auster oder der Arkamuschel.

 

Therapie

Die Therapieformen sind vielfältig,wie zum Beispiel Akupunktur (zum Teil stark verwestlicht), Moxibustion (Erwärmungvon speziellen Punkten am Körper), diverse Massagen, spezifische diätetischeLehren, sowie auch einschlägige Bewegungsübungen wie Qigong.

 

In der TCMversteht man den Körper als komplexes System von Qi-Strukturen, die auf einemGleichgewicht basieren. Ist dieses Gleichgewicht gestört, versucht der Arzt dieUrsache dieser Störung zu finden – er spricht dann zum Beispiel von Herz-Qi,aufsteigendem Qi oder Qi-Schwäche.

 

Das „Qi“

Der zentrale Begriff dieser Lehreist das „Qi“; Qi bezeichnet den Einfluss, dem jeder ausgesetzt ist, den manverarbeiten oder auch bekämpfen muss. Die therapeutischen Formen in der TCMbetreffen immer Geist und Körper – es wird der Mensch, und nicht seineKrankheit behandelt.


Auch hat die Ernährung nach den 5Elementen als Basis einer präventivmedizinischen Form einen hohen Stellenwert.

 

Die 5 Elemente

Bei einer ausgewogenen Ernährungim Sinne der TCM sollten alle 5 Geschmacksrichtungen (sauer, bitter, süß, scharf, salzig) enthalten sein, ohne dabeieine über längere Dauer verstärkt zu verwenden oder eine andere wegzulassen, dadies zu einem Ungleichgewicht führen würde.

 

Kritik

Aus dem Sektor der Schulmedizinwird immer wieder Kritik laut was die Effizienz dieser Behandlungsmethodenbetrifft – Placeboeffekte und andere psychologische Mechanismen, die z. B.durch emotionale Anteilnahme des Arztes hervorgerufen werden, seien hierwirksam.

 

Auch der Einsatz von Kräutern und anderen Subtanzen wird heftigstdiskutiert. Letztendlich kann man sagen, dass eine ergänzende Behandlung vonwestlicher Schulmedizin und TCM am sinnvollsten wäre.

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