Diese Aktien kaufen die Stars

Geldanlage

Diese Aktien kaufen die Stars

Ob Sänger, Profisportler oder erfolgreicher Schauspieler - die Stars haben am Ende eine Gemeinsamkeit: Geld.

Die erfolgreichen Promis haben nicht nur mit ihrem Talent überzeugt und dieses sodann zu Geld gemacht, sondern konnten sich letztlich noch richtig in Szene setzen, um mit ihrem Wesen, ihrer Persönlichkeit, ebenfalls Geld verdienen zu können. Man sieht die Stars in Werbespots, auf Werbetafeln oder sie tragen selbst T-Shirts, auf dem das Logo eines bekannten Herstellers zu sehen ist.

Wer viel Geld verdient, der muss aber einen entsprechenden Plan haben, wie es in weiterer Folge angelegt wird. Eine Frage, die nicht nur Prominente beschäftigt - auch kleine Sparer wie Anleger interessieren sich für dieses Thema, da die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank, die wohl so schnell kein Ende finden wird, die klassischen Sparprodukte unbrauchbar gemacht hat.

Befasst man sich mit Alternativen zum Sparbuch oder Tagesgeld, so stößt man unweigerlich auf Aktien - aber sind Aktien letztlich wirklich empfehlenswert?

Zwischen Immobilienfonds und Start-ups

Prominente sind nicht unbedingt gute Anleger. In einigen Fällen haben die Promis nämlich immer wieder auf fragwürdige Berater gehört und mitunter Geld verloren. Es gibt aber auch beratungsresistente Prominente, die dann selbst ihr Geld anlegen - und ebenfalls damit gescheitert sind. Das wohl beste Beispiel, wie man es nicht machen sollte, scheint der ehemalige Tennisstar Boris Becker zu sein. Becker hatte die Idee, Autohäuser im Osten Deutschlands zu betreiben - und hat das Geld, das er mit Tennis verdient hat, verbrannt.

Neben Boris Becker gibt es aber auch Promis, die durchaus als Beispiel herangezogen werden können. Vor allem dann, wenn das Geld in Immobilien fließt, scheint man besonders hohe Gewinne zu verbuchen. Das ist auch der Grund, warum viele Promis eine Wohnung oder ein Haus besitzen, das in einer ausgesprochen guten Lage ist - zudem gibt es einige Prominente, die mehrere Objekte besitzen, die dann vermietet werden. Das heißt, es gibt einen regelmäßigen Geldeingang. Und hat man eine Immobilie in Berlin, München oder Hamburg, hier vor allem in der Innenstadt, kann man sich über richtig hohe Mieteinnahmen freuen.

Neben den klassischen Immobilien sind mitunter auch Immobilienfonds interessant. Dabei investiert man in eine Art Wertpapier, das sodann den Anteil an den Immobilien darstellen soll. Mitunter ist es eine Immobilie, sehr wohl können es aber mehrere Immobilien sein. Zudem darf man sich über regelmäßige Dividenden freuen. Der Fondsbetreiber hat auch die Möglichkeit, die Immobilien zu verkaufen - die Anleger werden sodann am Erlös beteiligt. Fakt ist: Immobilienfonds sind nicht so riskant wie der tatsächliche Immobilienbesitz - zudem können Fondsanteile einfacher und schneller als Immobilien verkauft werden.

Besonders interessant sind auch Start-ups. Immer mehr Promis investieren in diese neuartigen Geschäftsideen. Die Beteiligung an der Firma kann natürlich für eine Vermögensvermehrung sorgen, wenn dem Start-up der Durchbruch gelingt - doch es gibt keine Garantie. Handelt es sich um keine etablierte Geschäftsidee, so darf das Risiko keinesfalls unterschätzt werden.

In Aktien investieren - worauf ist zu achten?

© Marius Steinke - Pixabay.com

Einige Prominente beschäftigten sich auch mit klassischen Aktien und da man heute schon online Aktien kaufen kann, dauert es nur wenige Augenblicke, bis man sein Geld investiert hat. Letztlich sind Aktien schon so etwas wie eine traditionelle Möglichkeit der vermögensaufbauenden Veranlagung, die seit wenigen Jahren tatsächlich als Alternative zum Sparbuch oder Tagesgeld gesehen wird.

Für den privaten Sparer wie Anleger sind vor allem börsengehandelte Indexfonds - sogenannte ETFs - interessant. In diesem Fall investiert man in einen im Vorfeld bestimmten Index - so etwa in die Werte des deutschen Aktienindex (DAX). Mit einem Sparplan kann man so im Monat 50 oder 150 Euro investieren und bekommt dafür in regelmäßigen Abständen einmal mehr, dann wieder etwas weniger Anteile. Die Investitionssumme bleibt gleich.

Wer etwa eine langfristige Strategie verfolgt, also über mehrere Jahre investiert, der darf sich über eine attraktive Rendite freuen - das Geheimnis der ETFs ist nämlich der Cost Average Effekt. Ideal für Anleger, die nur ein begrenztes Budget haben, aber die notwendige Zeit, um sich ein entsprechendes Vermögen aufbauen zu können.