Bachelorette-Party

Das kleine Polter 1x1

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Sommerzeit ist Hochzeitszeit, Hochzeitszeit ist Polterzeit! Wie Sie den Polterer Ihrer besten Freundin zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. 

Lasst es krachen, denn Scherben bringen Glück, lautet die Devise eines jeden erfolgreichen Polterabends. Um die Braut des Abends bestens hochleben lassen zu können, braucht es im Vorfeld jede Menge Planung - wenn die jedoch getan ist, feiert es sich noch unbeschwerter.  Lasst euch von unseren Ideen zu einem unvergesslichen Pre-Wedding-Erlebnis für Dich und Deine Mädelsrunde inspirieren!    

So geht Poltern!

Die Planung Ob Brautjungfern, enge Freundinnen oder geliebte Familienmitglieder - im Vorfeld der Hochzeit sollte geklärt werden, wer überhaupt an dem Polterabend der Braut teilnehmen sollte. Im besten Falle fragt man hierzu einfach die Braut selbst – immerhin kann es gut sein, dass man auch als Trauzeugin die nette Arbeitskollegin nicht kennt, mit der sie gerne afterworken geht. Ist dies geklärt, kann man den Rest der Planung auch als Geheimnis für die Braut weiterführen.

Heiße Action im Ausland Je nachdem, welche Gruppe sich durch die Vorgespräche zusammenfindet, kann man über die Form des Polterns nachdenken. Am einfachsten und kostengünstigsten ist natürlich der Polterabend in der Heimatstadt. Denn wenn sich der Bridesquad vielleicht nicht besonders gut kennt oder es mehr als zehn Teilnehmer sein sollten, kann die Koordination eines gemeinsamen Wochenend-Trips schon etwas schwieriger werden. Helfen kann hier eine Reiseagentur, wie zum Beispiel „Pissup Reisen“, die sich auf Junggesellenabschiede und (seit Kurzem auch) weibliche Polterabende spezialisieren. Aktuell haben sie zwölf Städte (inkl. Barcelona oder Amsterdam) im Angebot, für die ein auf die Gruppe zusammengeschnittenes Programm zusammengestellt werden kann. Die Preise beginnen hier ab 99 Euro/Person (z. B.Prag). Ausführliche Infos unter www.pissup.de  Madonna-Tipp: Wir haben den Barcelona-Trip getestet, inkl. Cocktail-Kurs, Strip-Show und Sightseeing-Tour auf dem Fahrrad. Abgesehen von den gut organisierten Programm-Punkten begeisterten die Agenturmitarbeiter durch ausgesprochen nette und unterhaltsame Betreuung. Das Prädikat lautet hier: höchst empfehlenswert !

Reden wir über’s Geld Im besten Falle arrangieren sich die Polter-Teilnehmer bei Gruppen-Aktionen über eine gemeinsame Kasse. Gerade, wenn die nächste Runde gezahlt wird, es um Abendessen, oder den Stripper geht, ist es am einfachsten, aus einem (vorher zusammengelegten) Pot zu schöpfen. Aber egal, ob Wochenend-Trip oder Partytour durch die Heimatstadt, die Finanzen gehören im Vorfeld geklärt. Denn es gibt nichts Unangenehmeres als unausgesprochenen Grant über etwaige Ausgaben, die nicht jedem ins Budget passen. Also besser die Karten auf den Tisch und vielleicht die etwas billigere Party-Variante wählen, als sich im Nachhinein über Unüberlegtes zu ärgern. Tipp: Apps helfen, den Überblick im Ausgaben-Dschungel zu behalten. Mit Splittable (kostenlos in Ios) zum Beispiel hat man stets im Auge, wer wie viel und für was ausgegeben hat, um am Ende der Nacht oder des Trips eine übersichtliche Abrechnung vorliegen zu haben. So bleibt keiner auf etwaigen Kosten sitzen.

Dresscode Dieser Punkt ist natürlich so individuell wie Sie und Ihre Mädelsrunde. Vorbei auch (Gott sei Dank) die Zeiten, in denen die Braut make-up- und outfittechnisch entstellt wurde – immerhin soll ja gerade sie bei ihrer „letzten“ großen Party glänzen dürfen. Selbstverständlich ist es schön, wenn die Gruppe als Gruppe erkennbar ist und die Braut auf ihre Art heraussticht. Dies kann z. B. in Form eines Schleiers oder eines Blumenkranzes sein. Oder sie ist in Weiß gekleidet und der Rest der Truppe Schwarz. Ist man zum Beispiel im Beach-Club unterwegs, bieten sich auch zusammenpassende Badeanzüge an - aktuell kann man sich diese bei Calzedonia (über den Sommer) zum Beispiel personalisieren lassen. www.calzedonia.com Madonna-Tipp: Nicht jeder Klub ist ein Fan von auffälliger Polter-Klamotte. Klären Sie vielleicht bereits im Vorfeld, ob das geplante Outfit tatsächlich ausgeh-tauglich ist und nicht nur Fremd-Schäm-Potenzial bzw. unfreiwillige Standzeiten vor dem Lokal in sich birgt.

Have Fun together (...or not) Je größer die Gruppe, desto größer natürlich das Frustpotenzial bei gewissen Aktivitäten – immerhin möchte nicht jeder Morgen-Yoga oder eine ausgiebige Museumstour machen. Das ist auch ok so, solange es mindestens einen großen gemeinsamen Punkt pro Reisetag gibt, auf den sich alle einigen konnten. Dazwischen – Freiräume lassen und cool bleiben. Jeder soll schließlich eine bestmögliche Zeit haben.

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