Darum sollte man während der Periode Sport treiben

Menstruation

Darum sollte man während der Periode Sport treiben

Sport ist für viele Frauen während ihrer Regelblutung ein No-Go. Dabei wirkt er sich auch dann positiv auf den Körper aus.

Sport während der Periode

Wenn wir Frauen unsere Menstruation bekommen, dann sind meist auch die Nebenwirkungen nicht weit. Mit Magenkrämpfen, Kopfschmerzen und allgemeinen Unwohlsein haben die meisten Frauen am Beginn ihres Zyklus zu kämpfen. Verständlich also, dass wir in dieser Phase lieber mit einer Wärmflasche auf der Couch liegen als uns im Fitnessstudio auszupowern. Dabei kann Sport während der Periode sogar dabei helfen Regelbeschwerden zu vermindern und dazu führen, dass wir uns wohler fühlen. Außerdem kam eine Studie der Umeå University in Schweden zu dem Ergebnis, dass man mit Sport während der ersten beiden Wochen des Menstruationszyklus sogar bessere Trainingserfolge erzielen kann. Für die viermonatige Studie wurden 59 Frauen in zwei Gruppen geteilt. Die erste Gruppe trainierte ihre Beine während der ersten beiden Wochen des Zyklus, während die andere Gruppe in den darauffolgenden Wochen trainierte. Eine Kontrollgruppe trainierte dabei drei Mal pro Woche über den gesamten Zeitraum hinweg. Das Ergebnis zeigt, dass die Oberschenkmuskulatur der ersten Gruppe, die vor allem während der Periode trainierte, nach dem Untersuchungszeitraum deutlich stärker wurde als die der zweiten Gruppe. Auch Schnelligkeit und Sprungkraft hatten sich, gegenüber der zweiten Gruppe, deutlich verbessert. Sport lohnt sich während der Periode somit nicht nur im Kampf gegen unliebsame Begleiterscheinungen, sondern beeinflusst den Trainingsfortschritt sogar positiv.

5 Fehler während der Periode 1/5
1. Händewaschen vor dem Tamponwechsel Nach dem Tamponwechsel wäscht sich jede Frau üblicherweise die Hände - doch machen Sie das auch vorher? Oft lässt man es aus und wechselt den Tampon einfach schnell. Leider kommen dadurch auch Keime und Bakterien, die auf unseren Händen zu finden sind mit dem Tampon in Berührung.
2. Immer die gleiche Tampongröße Zu Beginn der Periode bieten normale Tampons ausreichend Schutz. Gegen Ende, wenn die Blutung schwächer wird, sollte man aber auf kleinere Mini-Tampons zurückgreifen, um ein unangenehmes Trockenheitsgefühl beim Entfernen zu vermeiden.
3. Aspirin als Schmerzmittel Aspirin sollte man während der Periode unbedingt meiden, da es blutverdünnend wirkt und so die Regelblutung sogar verstärken kann.
4. Null Bewegung Während starker Regelschmerzen im Bett zu bleiben ist völlig in Ordnung und notwendig - sich aber automatisch während der Monatsblutung zu schonen und auf jede Art von Bewegung zu verzichten ist nicht nur unsinnig, sondern erzeugt sogar den Gegeneffekt und kann Schmerzen verstärken.
5. Tampons über Nacht In der Nacht sollte man statt Tampons lieber auf Binden umsteigen und es nicht darauf ankommen lassen versehentlich den Tampon über Nacht im Körper zu lassen, denn so riskiert man das Toxische Schocksyndrom - es wird durch eine überdurchschnittlich lange Benutzung von Tampons begünstigt.

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