Busen-Spritze sorgt für Wirbel

Brustvergrößerung

Busen-Spritze sorgt für Wirbel

(c) GettyPralle Brüste sind für viele Frauen ein Traum. Wer an Brustvergrößerungen dachte, wurde oft mit dem Gedanken an den operativen Eingriff abgeschreckt. Jetzt ist etwas neues auf dem Markt - die Busen-Spritze. Die Spritze soll die Traumoberweite zaubern, unter das Messer muss man sich dafür nicht legen. Das Verfahren ist allerdings noch umstritten.

Ein Wundermittel?
Das "Wundermittel" heißt Macrolane und wird mittels Spritze in die Brust injiziert. Dieser körpereigene Stoff wird für die Kosmetikindustrie schon seit Jahren synthetisch nachgebaut. Bis jetzt wurden damit in erster Linie Falten unterspritzt und Lippen aufgepolstert.

Risiko Brustkrebs?
Kritiker warenen allerdings, dass das Mittel noch zu neu ist, um es bedenkenlos empfehlen zu können. Durch Injizieren von Macrolane könnte es eventuell zu Knötchenbildung in der Brust und in weiterer Folge zu Brustkrebs kommen. Bei einem Ärzte-Kongress im Jänner 2008 wurde eine Untersuchung vorgestellt, die genau das allerdings widerlegt. Demnach gefährdet Macrolane weder die Erkennung noch die Behandlung von Brusterkrankungen.

Bestimmte Anforderungen
Die zu behandelnde Körperregion muss bestimmten Anforderungen hinsichtlich Hautüberschuss/Dehnbarkeit und Hautdicke erfüllen. Die Erfüllung beider Kriterien kann durch einfache Messungen bestimmt werden.

Nachteil
Das Ergebnis ist nicht dauerhaft haltbar, da Macrolane nach und nach vom Körper abgebaut wird. Viele Faktoren beeinflussen die Haltbarkeit im Körper. Werden jedoch einige Maßnahmen eingehalten, ist eine Haltbarkeit von zwei Jahren möglich. Die Behandlung kostet ab 2.800 Euro.

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