Baby für lesbische Paare

Künstliche Befruchtung

Baby für lesbische Paare

 

(c) sxcDie bisher vorgeschriebene"Notwendigkeit eines Vaters" fällt künftig weg. Einen Antrag, der fürdie Notwendigkeit von Mutter und Vater plädierte, lehnte das britischeUnterhaus ab, wie Kathpress meldet.

 

Embryonengesetzes
In der Neuauflage desEmbryonengesetzes scheiterte außerdem ein Versuch von Lebensschützern, diegesetzliche Frist für Spätabtreibungen von 24 auf 22 oder weniger Wochen zusenken.

"Elterliche Unterstützung"
Die Neuregelungen zur künstlichenBefruchtung bedeuten, dass ein Kind nun laut Gesetz nur noch ausreichende"elterliche Unterstützung" braucht, nicht aber eine Vaterfigur. Damitkann auch ein eingetragenes lesbisches Paar die Elternrechte und -pflichtenübernehmen.

Der ehemalige Parteiführer der Konservativen, Iain Duncan Smith,hatte für die Notwendigkeit von Vätern plädiert, da sich ihr Fehlen nachteiligauf Kinder auswirke. Gegner seines Antrags wie die Labour-Abgeordnete EmilyThornberry bezeichneten die bisherige Gesetzgebung laut BBC als "direkteDiskriminierung von lesbischen Paaren und allein stehenden Frauen" .

Abtreibungsdebatte
In der Abtreibungsdebatte lehnte dasUnterhaus eine Reihe von Anträgen zur Kürzung der gesetzlichen Frist fürSchwangerschaftsabbrüche ab. Lebensschützer hatten gehofft, eine Verkürzung auf22 oder gar 20 Wochen durchsetzen zu können.

Die konservative Abgeordnete undehemalige Krankenschwester Nadine Dorries argumentierte, die Überlebenschancenfür Frühgeburten hätten sich durch den medizinischen Fortschritt seit derEinführung der derzeitigen Abtreibungsregelung 1967 deutlich gebessert.

Abtreibungsbefürworter wollten keine wissenschaftlichen Belege für eine solcheForderung sehen. In Großbritannien gibt es zurzeit pro Jahr rund 200.000gemeldete Schwangerschaftsabbrüche.

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