„Novalanalove“: Bloggen zum Erfolg

Speakerin bei der "Leading Ladies Conference"

„Novalanalove“: Bloggen zum Erfolg

D as Zeitalter der Digitalisierung hat eine ganz Reihe von Veränderungen mit sich gebracht, die sich auch maßgeblich auf den Berufsalltag vieler auswirken. Während sich einige Berufsbilder stark verändert haben, sind andere völlig neu entstanden. Ein hervorragendes Beispiel hierfür ist der Blogger. Was für viele als Hobby beginnt und meist auch ein solches bleibt, wird für einige wenige tatsächlich auch zum Beruf. Wie zum Beispiel für die Deutsche Farina Opoku, die bei der ersten Leading Ladies Conference am 27. September im Wiener Novomatic Forum (Tickets unter leadingladiesconference.at) zum Thema „How to Build a Brand“ sprechen wird. Wie wird man eigentlich zum Blogger? Was erwartet einen in dem Beruf und wie genau funktioniert das mit dem Bloggen und Geldverdienen?  
 
Reichweitenstark
Als „Novalanalove“ inspiriert Farina Opoku Tag für Tag auf Instagram, wo sie kürzlich sogar die 1-Millionen-Follower-Marke knackte. Die Kölnerin steht für modische Looks, mit Boho-Attitüde, Selbstbewusstsein und Body Positivity. Was sie besser macht als andere? „Gute Frage! Ich glaube tatsächlich, dass andere viel mehr Zeit und Energie in ihren Blog investieren. Mich zeichnet eher meine authentische Art aus. Ich plane keine Shootings konkret oder kaufe Requisiten. Viel mehr entstehen meine Bilder spontan und wenn ich einen Tag keine Lust habe, Fotos zu machen, dann kommt eben auch mal ein Tag kein Foto oder Artikel“, wie sie gegenüber MADONNA erklärt. In der expliziten Beschreibung ihres Berufs wird es schon schwieriger. So möge sie sowohl den Begriff Blogger als auch den des Influencers „nicht so gerne“. „Ich würde meinen Beruf eher als eine Dokumentation meines Lebens bezeichnen, mit dem Gedanken, andere Menschen zu inspirieren.“ Die Bezeichnung Blogger sei laut Opoku „fast schon ein wenig veraltet“. Und der Begriff Influencer leide ihrer Meinung nach an einer negativen Konnotation.  Farinas Authentizität scheint sich jedenfalls zu lohnen. Und das, obwohl ihre Karriere eher, wie sie selbst betont, aus „Zufall“  entstanden ist. Als ehemalige Boutiquen-Mitarbeiterin inszenierte sie sich nämlich gern fotografisch in der neuen Ware. „Mit der Zeit hat sich dadurch eine kleine Community aufgebaut, die konstant größer wurde.“ Dementsprechend rät sie Blogger-Newbies, auch nicht „aus den falschen Gründen“ mit der eigenen Seite zu starten. „Euer Ziel sollte es nicht sein, viel Geld damit zu verdienen, sondern viel mehr, weil ihr einfach Freude daran habt, zu schreiben oder zu fotografieren. Findet eure persönliche Nische“, so Opoku.  

Geschäftsmodell
Mittlerweile führt die 28-Jährige nicht nur eine überaus erfolgreiche Seite, sondern ist auch Inhaberin ­eines eigenen Modelabels, das nach ihr benannt ist. Die Motivation dahinter ist jener ähnlich, die in diesem Jahr auch österreichische Bloggerinnen wie Vicky Heiler (die Modelinie„Victoria Louise“), Karin Kaswurm (die Modelinie „CYK“) oder Kathi Hingsammer (das konzeptuelle Nagelstudio „Babetown“) dazu bewegt hat, etwas außerhalb der digitalen Blase zu kreieren: „Ich wollte gerne etwas erschaffen, dass über Instagram hinaus geht und was man in den Händen halten kann. Dadurch, dass Boho Fashion ein wenig mein Markenzeichen geworden ist, war es naheliegend, Mode zu designen. Anhand von Snapchat hat man gesehen, wie schnell eine Plattform verschwinden kann. Deshalb denke ich, ist es wichtig, sich auch ein Business neben Instagram aufzubauen.“ Dennoch bringe der Job auch viele Privilegien: So genießt Farina es tagtäglich, kreativ zu sein, sich ausleben zu dürfen und zu reisen. Wo sie sich in fünf Jahren sehe?  „Glücklich verheiratet mit einem oder mehreren Kindern unabhängig von Instagram vielleicht sogar mit einem kleinen Hof.“ Doch bis es tatsächlich so weit kommen sollte, besucht Farina erst mal die Leading Ladies Conference in Wien, wo sie neben vielen anderen Top-Frauen ihr Business-Know-how teilt. Seien auch Sie dabei!   
 
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