MADONNA gegen Magermodels

Klare Linie

MADONNA gegen Magermodels

MADONNA stellt sich in seiner Samstag erscheinenden Ausgabe klar gegen die u.a. von Designer Karl Lagerfeld propagierten Magermodels. Die beiden Ernährungs-Spezialistinnen Julia und Ursula Pabst, die MADONNA-Leserinnen ab sofort auch zum Thema beraten, sowie das Institut SoWhat, das interdisziplinäre, professionelle Unterstützung für von Ess-Störungen Betroffene und deren Anhehörige bietet, unterstützen die von Herausgeberin Uschi Fellner initiierte langfristige Aktion.

Leserinnen statt Models
Erstmals werden im gesamten Modeteil des Heftes Leserinnen statt Models gezeigt, damit soll das Bewusstsein für normalgewichtige Frauen und gegen falsch verstandene Vorbilder sensibiliisert werden. Die "Leserinnen-statt-Models"-Shootings wird das Magazin in regelmäßiger Form ab sofort beibehalten.

Madonna-Artikel brachte Stein ins Rollen
Uschi Fellner in einer Stellungnahme: "Wie brisant das Thema bei Frauen ist wurde deutlich, als wir die Geschichte über Top-Model Chrystal Renn, die in ihrem Buch "Hungry" die Mißstände in der Modelbranche und ihre eigene Hungergeschichte beschreibt, brachten.

Hunderte Frauen haben sich daraufhin bei uns gemeldet, die selbst von Ess-Störungen betroffen sind. Wir wollen mit der MADONNA-Aktion dazu beitragen, vor allem junge Frauen, die Models als Vorbilder betrachten, eine gesunde Einstellung dem eigenen Körper gegenüber zu vermitteln."

In Österreich sind laut offiziellen Auskünften über 200.000 Mädchen und Frauen von Magersucht und Bulemie betroffen, die Dunkelziffer wird weitaus höher eingeschätzt.

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