Keine Angst vor dem Alter, Ladys!

Die Diaz-Methode

Keine Angst vor dem Alter, Ladys!

Völlig ungeschminkt präsentierte sich die 43-jährige Cameron Diaz unlängst auf der Social-Media-Plattform Instagram. Offensichtlich stolz hielt sie dabei ihren kürzlich erschienenen Bestseller „The Longevity Book“ in die Kamera.  „Longevity“ bedeutet Langlebigkeit und die blonde Amerikanerin möchte einen Lösungsansatz für sich und ihre Leser diesbezüglich gefunden haben. Das Buch handelt davon, wie man im Einklang mit seinem Alter lebt, Diaz beschreibt auch ausführlich die biologischen Prozesse, die mit dem Alterungsprozess im weiblichen Körper einhergehen. „Wenn wir alles über die kleinsten Vorgänge in den eigenen Zellen wissen, macht uns das stark“, so Diaz. Natürlich geht es auch um Pflege der Haut, denn das größte Organ des Körpers bedarf selbstverständlich verstärkter Aufmerksamkeit. „Aber viele Leute beschäftigen sich nur mit der Oberfläche, den Falten, der Struktur“, führt die Schauspielerin weiter aus. Dabei seien die äußeren Zeichen des Alters nur eine Folge davon, dass die inneren Zellen älter werden. „Darum erzähle ich im Buch so viel über die Knochen, die Muskeln, das Herz und das Gehirn.“ Was die Schauspielerin am meisten begeistert hat, ist die Tatsache, dass praktisch jeder Mediziner, egal welcher Spezialisierung ihr dieselbe Antwort auf die Frage wie man länger und gesünder leben kann gab: viel Fitness, genug Schlaf, wenig Stress, aufmerksame Ernährung und positive soziale Beziehungen.


Phasenweise. In ihrem Buch geht es Cameron Diaz keinesfalls darum, die Zeit zurückzudrehen, wie das ehrliche Instagram-Porträt auch beweist. Sie möchte demonstrieren, dass man beim Altern vor allem eines braucht – Selbstbewusstsein. Und für jede Lebensphase gibt es natürlich das richtige Programm: so sollen Frauen in den Zwanzigern sich vor allem darauf konzentrieren, ihre Knochenmasse aufzubauen – dies ist am besten mit Ernährung, körperlicher Aktivität und Krafttraining zu erreichen. Frauen in den Dreißigern sollen sich laut Diaz verstärkt auf ihre Fruchtbarkeit konzentrieren, sofern sie Kinder haben wollen. „Ab dem 35. Lebensjahr sinkt die Produktion der Eier. Das kann nur durch verschiedene Tests festgestellt werden, die man am besten schon in den frühen Dreißigern durchführen lassen kann“, so Cameron Diaz. Frauen in ihren Vierzigern sollen laut der Schauspielerin aufhören, sich unter Stress zu setzen und endlich anfangen, das Leben zu genießen. „Schließe Freundschaften, trete Vereinen bei und vor allem ehre dich selbst. Dein Körper ist so weit, sich auf die Wechseljahre vorzubereiten, deshalb solltest du darauf achten, an welchem Punkt du dich emotional, körperlich und geistig befindest. Die Frauen, die sich dabei unter Stress setzen, haben länger damit zu kämpfen als die Frauen, die es einfach akzeptieren“, wie Diaz aus eigener Erfahrung wohl weiß.


Beauty-Beichte. So ganz natürlich ist alles, was mit Hollywood zu tun hat, selbstverständlich trotzdem nicht. Denn obwohl sie Akzeptanz und Selbstbewusstsein propagiert, hat sich Cameron Diaz auch schon das eine oder andere Mal unters Beauty-Messer gelegt. 2006 war nach einem Surf-Unfall zum Beispiel eine Nasen-OP nötig und auch Botox hat die Schauspielerin schon ausprobiert, wie sie unlängst in einem Interview gestand. Doch die Behandlung mit dem Nervengift möchte sie zukünftig nicht mehr wiederholen: „Es hat mein Gesicht auf merkwürdige Art verändert – so wollte ich nicht aussehen. Ich möchte mein Gesicht lieber altern sehen, als eines, was nicht zu mir gehört.“


Circle of Life. Ein folgerichtiger Schritt. Denn auch Natürlichkeit funktioniert als Trend und lässt momentan Frauen wie eben Cameron Diaz, Kate Hudson oder Jennifer Aniston als große Vorbilder fungieren. Letztere wurde heuer übrigens zur schönsten Frau der Welt gewählt, das sogar zum zweiten Mal. Aniston sei „zeitlos, alterslos und schön“, wie von dem Magazin „People“ begründet. Allerdings trainiert diese auch sechs Mal die Woche und ihre Ernährung folgt einem strengen Regelwerk. Dennoch ist der Trend zur Natürlichkeit absolut zu befürworten. Älter werden gehört zum Leben dazu, wie man damit umgeht ist relevant. Denn die Pointe bleibt für jeden dieselbe, egal wie viel man davor gejoggt oder wie viele Proteinshakes man getrunken hat. 

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