Im Talk: Prominente Mütter in spe

Das Glück im Bauch

Im Talk: Prominente Mütter in spe

Ein bisschen wehmütig klingt Barbara Meier, als wir sie in im Homeoffice in ihrem Wiener Zuhause erreichen. Dort verbringt sie derzeit die meiste Zeit. Dabei hätte sich das deutsche Topmodel, das mit Austro-Immobilienmogul Klemens Hallmann verheiratet ist, die Zeit vor der Geburt ihres ersten Kindes ganz anders vorgestellt. Nur zu gerne würde sie ihre Vorfreude teilen, sich vielleicht auch über die eine oder andere Sorge vor der Niederkunft austauschen. Ihre Mutter spielt da freilich auch eine große Rolle. „Leider können wir uns ja gerade nicht sehen. Dieser persönliche Kontakt fehlt mir schon sehr. Aber wir telefonieren sehr viel und für die meisten meiner Fragen hat sie auch immer die passenden Antworten für mich“, erzählt Meier kurz vor dem Muttertag, der wie für viele eine besonderer wird. Modelkollegin Kerstin Lechner freut sich darauf, ihre Mama treffen zu können. Ihre Geburtspläne – die Beauty dachte an eine Hausgeburt – wurden von der Corona­krise durchkreuzt. Diese beschert auch bald Zweifach-Mama Lena Hoschek Ängste und viel Arbeit. Bleibt, allen einen freudigen Muttertag zu wünschen!

„Danke an meinen Mann“

Lena Hoschek wird zum zweiten Mal Mama

Die Krise ist für Designerin Lena Hoschek wie für alle Unternehmerinnen eine große Belastung. Dabei hätte die 38-Jährige allen Grund zur Freude: Sie erwartet diesen Frühling ihr zweites Kind, genauer ein Mädchen.
Sie sind Mutter eines Sohnes und erwarten demnächst ein zweites Kind.

Vor welche Herausforderungen stellt Sie die Corona-Krise als Schwangere?
Lena Hoschek:
Ich sehe die Herausforderung für mich, meinen Mann, meinen Sohn, mein ­Baby und meine Firma nicht als eine spezielle wegen der Krankheit. Die wirtschaftliche Krise, die daraus resultiert ist aber für mich als Frau eine Belastung, weil ich jetzt ein paar Wochen vor der Geburt überhaupt keine Zeit habe,
mich irgendwie auszuruhen.


Was hilft Ihnen dabei, in dieser Doppelbelastung als schwangere Unternehmerin
neue Kräfte zu schöpfen?
Hoschek:
Ganz schwierig, ich bin wirklich sehr erschöpft. Ich kann nur meinem Mann danken, dass er sich mit unserem Sohn soaufopfert und so liebevoll für mich sorgt.


Was wünschen Sie sich für die Zeit nach Corona?
Hoschek
: Auf lange Sicht wird es einen halbwegs normalen Umgang mit der Krankheit geben müssen, weil sie nicht einfach von einem Tag auf den anderen verschwindet. Ich wünsche mir natürlich schnellstmöglich Medikamente und Impfungen. Was ich mir auch wünsche, ist, dass viele Länder ihre Budgets für das Gesundheitssystem anpassen. Gesundheit ist das wertvollste Gut, das wir alle haben, und ich hoffe, dass jetzt vielen Regierungen in vielen Ländern ein Licht aufgeht, dass sie an diesem Punkt nicht sparen dürfen.
 


„Sehr aufregende Zeiten“

meier © privat

Barbara Meier wird im Sommer erstmals Mama

Inwiefern prägt die Coronakrise Ihre Schwangerschaft, Ihre Gedanken an die Geburt und das „Danach“?
Barbara Meier:
Es ist natürlich eine ganz besondere Zeit für mich und irgendwie auch sehr seltsam, diese alleine zu verbringen. Abgesehen natürlich von meinem Ehemann. Obwohl er momentan auch weiterhin genauso viel arbeitet wie sonst, versucht er, wo es geht, mich zu unterstützen, und sorgt dafür, dass es uns gut geht und wir alles haben, was wir brauchen. Er kümmert sich wirklich sehr gut um uns, und dafür bin ich sehr dankbar. Aber natürlich fehlen mir einige Dinge wie gemeinsames Kaffeetrinken mit Freundinnen um Erfahrungen über Kinder und Schwangerschaft auszutauschen, Bäuchlein herzeigen oder streicheln lassen oder mit meiner Mutter Babysachen einkaufen zu gehen. Wenn man in so einem besonderen Zustand ist, möchte man das mit allen Menschen, die man lieb hat, teilen. Das geht momentan halt leider nur digital, und ich finde, trotz aller Wunder der Technik geht menschliche Wärme zurzeit irgendwie verloren.


Welche Bedeutung hat der Muttertag für Sie?
Meier:
Dieser Muttertag gehört noch ganz meiner Mama. Aber der Gedanke daran, ab nächstem Jahr dann auch eine Mutter zu sein, die den Muttertag feiert, ist schon sehr aufregend!

Wie sehen Sie sich als künftige Mami?
Meier:
Ich möchte meinem Kind gerne traditionelle Werte mit auf den Weg geben, die ich auch von meinen Eltern bekommen habe. Bodenständigkeit, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Freundlichkeit, Manieren … Auf der anderen Seite möchten wir unser Kind aber auch weltoffen erziehen. Es wird denke ich eine Mischung zwischen Tradition und Moderne.

Was prägte die Beziehung zu Ihrer Mama?
Meier:
Dass ich wusste, ich habe jemandem in meinem Leben, der immer für mich da ist, mich bei all meinen Entscheidungen unterstützt, auch wenn sie diese manchmal vielleicht selbst anders getroffen hätte, und die die besten Ratschläge für mich hat!


„Keine Hausgeburt!“

Lechner © privat

Kerstin Lechner erwartet im Juli einen Buben

Wie erleben Sie Ihre Schwangerschaft in dieser ungewöhnlichen Zeit?
Kerstin Lechner:
Natürlich ist man als werdende Mami „übervorsichtig“ – auch zu Recht, das fängt schon an, wenn Leute vor dir husten oder im Supermarkt, wenn man vor der Kassa steht und Menschen beobachtet, die sich ständig ins Gesicht fassen. Aber wir dürfen auch nicht völlig übertreiben, sonst müssten wir nur mehr zu Hause sitzen und warten, bis die Pandemie vorbei ist. Was meine Geburt betrifft, kommt sowieso nur ein Krankenhaus infrage. An Hausgeburt denke ich nicht einmal. Wichtig ist nur, dass unser Kind gesund auf die Welt kommt.
 
Wie Sie den Muttertag feiern? Mit welchen Gefühlen begehen Sie den Tag?
Lechner:
Ich glaube, wir werden zu Hause grillen mit Familie. Endlich dürfen wir ja wieder alle zusammensitzen – natürlich mit Abstand. Als „halbe“ Mami im achten Monat freue ich mich natürlich, auch endlich ein Teil des „Mamaklubs“ zu sein.  

Wofür sagen Sie Ihrer Mama am Sonntag ganz besonders Danke?
Lechner:
Also je älter ich werde, umso mehr denke ich mir, wie bitte hat das meine Mutter alles unter einen Hut gebracht? Einen Gasthof zu managen, zwei Kinder großziehen und eine perfekte Partnerin zu sein. Hut ab, Mama!

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