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20er vs. 30er: So ist es wirklich

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Der Samstagabend
In den 20ern: PAAARTY! Erst Vorglühen bei Freunden, gegen Mitternacht geht’s dann in den Club und dann wird gefeiert bis zum Morgengrauen. So sieht jeder Samstagabend aus. Und an guten Wochenenden fängt die Party schon am Freitag an.
In den 30ern: Der Plan mal wieder tanzen zu gehen, steht seit Wochen. Blöd nur, dass es so spät losgeht. Und dass es so kuschelig auf der Couch ist. Dann eben doch erst nächsten Samstag…

Der Sonntag danach
In den 20ern: Erstmal lange ausschlafen. Danach ein deftiges Frühstück. Die durchzechte Nacht und die unzähligen Vodka-Bulls wirken wie weggeblasen. Keine Spur von einem Kater. Wenn man nur morgen nicht arbeiten müsste…..
In den 30ern: Der Presslufthammer im Kopf verschwindet einfach nicht. Egal was man versucht. Den ganzen Tag über fühlt man sich neben der Spur und das ändert sich auch die folgenden zwei Tage nicht.

Männergeschichten
In den 20ern: Niemand fragt, wann man endlich heiratet, zusammenzieht oder wie die Kinderplanung läuft. Auch Singles haben ihre Ruhe: Sie werden weder panisch von Verwandten verkuppelt, mitleidig angesehen oder gefragt, ob man heimlich auf dem anderen Ufer schwimmt. Auch man selbst macht sich weniger Gedanken und flirtet locker vor sich hin.
In den 30ern: Plötzlich heiraten alle um einen herum und bekommen Kinder. Der Druck steigt mit jedem Jahr dramatisch an. Familienzusammentreffen sind für Liierte und Singles der blanke Horror. Ein Flirt ist nichts harmloses mehr: Jede neue Bekanntschaft wir auf Heiratspotenzial abgecheckt.

Shopping:
In den 20ern: Fast jeder neue Trend wird ausprobiert. Dutzende Fehlkäufe inklusive. Und obwohl man eigentlich kein Geld übrig hat, wird geshoppt bis zu Umfallen. Es ist noch die Phase im Leben, in der man es für die angesagtesten Schuhe gern in Kauf nimmt wochenlang Toast zu essen. Im Notfall besucht man auch seine Mutter und räumt ihr den Kühlschrank leer.
In den 30ern: Die Prioritäten haben sich deutlich verändert. Mittlerweile weiß man, dass man nicht jeden Fetzen haben muss. Geshoppt wird überlegter und qualitativ hochwertiger – muss ja schließlich länger halten.

Urlaub:
In den 20ern: Egal ob Strand oder Schnee - der Alkohol muss in Strömen fließen.
In den 30ern: Die Hotelwahl und die Aktivitäten sind ruhiger. Party gibt’s zwar auch dort. Aber man fiert nicht mehr ganz so viel und verschläft den halben Tag.

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