20 Tipps, wie Sie Ihre Träume verwirklichen

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20 Tipps, wie Sie Ihre Träume verwirklichen

Sei kein Träumer“, hat wohl jeder schon einmal in seinem Leben gehört. Nur allzu oft werden wahre Begabungen im Keim erstickt, Wunschträume zerschellen somit auf dem Boden der vermeintlichen Realität. Dabei könnte die gelebte Wirklichkeit tatsächlich eine völlig andere sein, eine, in der wir das tun, was uns wirklich Freude bereitet – ist sich US-Bestseller-Autorin Barbara Sher sicher. Wie das geht, verrät die inzwischen 75-jährige Karrierecoach in ihrem neuen Buch „Grenzenlos träumen – wie du seine Sehnsüchte und Wünsche wahr werden lässt“. Wir haben die 20 wichtigsten Motivations-Fakten für Sie zusammengefasst:

1. Warum sollten sie einen Traum haben?
Sobald Sie einen Traum haben, erwacht Ihr Leben und alles hat eine Bedeutung. Kaum etwas verleiht uns so viel Energie wie eine klare Ausrichtung und die Verfolgung eines Ziels, das uns begeistert. (...) Zu viele Menschen sind der Meinung, der Preis dafür, einen Traum zu verfolgen, sei zu hoch. Allerdings haben sie eine falsche Vorstellung von einem echten Traum. Bei einem echten Traum müssen Sie weder Ihre Familie verlassen noch Ihren Job kündigen oder mit dem Malpinsel nach Tahiti ziehen. Sie sollten lediglich in Ihrer Seele nachdem tiefen Traum suchen, den Sie beiseitegeschoben haben – und ihn verfolgen.

2 Sie wissen nicht, was sie wollen

Keine Rücksicht! „Ich weiß nicht, was ich will“ bedeutet in der Regel: „Ich weiß nicht, was ich will und womit meine Eltern einverstanden wären, das meine Freunde bewundern, wofür ich keine weitere Ausbildung oder zusätzliche Erfahrungen benötige, womit ich gleich an der Spitze einsteigen kann etc., etc.“ Wenn Sie all diese Anforderungen vergessen und nur darüber nachdenken, was Sie von Herzen gerne tun, ohne zu berücksichtigen, wie die Realität Ihrer Meinung nach aussieht, werden Sie viele Bereiche erkennen, die Sie glücklich machen würden. Genau an diesem Punkt sollten Sie beginnen. Wenn Sie zu schnell realistisch sind, werden Sie nicht weiterkommen. Bedenken Sie stets Folgendes: Ihr Herz hat Geschmacksknospen – so wie Ihre Zunge – und es weiß zu jedem Zeitpunkt, was es will.

3. Wenn sie spüren, dass sie besonders sind

Selbstvertrauen. Träume sind unglaublich wichtig. Sie lassen uns nicht los, weil es unsere Aufgabe ist, sie zu verwirklichen! Sie sind weder neurotisch noch überheblich, wenn Sie spüren, dass Sie besonders sind. Etwas in Ihrem Inneren ruft Sie, und Sie sollten zuhören. Wenn Sie etwas liebend gerne tun, bedeutet dies, dass Sie begabt dafür sind. Und wenn Sie eine Begabung für etwas haben, sollten Sie es tun!

4. Man kann auch Alternativen finden
Träume niemals aufgeben. Wenn Sie wissen, dass Sie etwas liebend gerne machen, es aber aus irgendeinem Grund nicht tun können, bedeutet das dann, dass es keine Hoffnung für Sie gibt? Keineswegs. Es hat einen Grund – beziehungsweise mehr als nur einen –, dass diese Aktivität Sie in der Vergangenheit begeistert hat. (...) Sie können nach anderen Dingen suchen, um es nun zu ersetzen – Dinge, die Ihnen ein ähnlich großartiges Gefühl vermitteln. Glück besteht aus Emotionen und setzt sich aus kleinen Einheiten zusammen, die Sie entdecken und in Ihr Leben integrieren können. Es lohnt sich, zu erkunden, worum es sich dabei handelt.

5. Isolation ist ein Traumkiller
Freunde finden. Die meisten Träumer erleben eine gewisse Isolation – zumindest wenn es um ihre Träume geht. Aber Träume sind wichtig, und Sie brauchen jemanden in Ihrem Leben, der sie grundlegend ernst nimmt. Haben Sie so jemanden? Es ist sehr wichtig, einen Freund zu finden. Halten Sie in Gesellschaft anderer Leute stets Ausschau nach einem solchen Menschen. (...) Sobald die Isolation vorbei ist und Menschen auf Ihrer Seite sind, verändert sich Ihre gesamte Welt.

6. Andere auch um etwas bitten
Ratschläge einholen. Das klingt leicht, fällt den meisten Menschen allerdings sehr schwer. Doch wenn Sie Ihre Fähigkeit fördern, andere ohne Umstände um Hilfe zu bitten, wird das Ihr Leben verändern. (...) Formulieren Sie Ihre Aussage folgendermaßen: Sagen Sie zunächst, was Sie sich wünschen, und erklären Sie im Anschluss daran sofort, warum es nicht möglich ist. Das ist alles. (...) Sie sollten lediglich deutlich zum Ausdruck bringen, was Sie möchten und warum Sie es Ihrer Meinung nach nicht haben oder umsetzen können. In den Köpfen Ihrer Gesprächspartner wird daraufhin sofort der innere Problemlöser aktiv. Daher werden Sie bald Ratschläge bekommen ...

7. Sie haben gute gründe für ihren Traum

Träume checken. Analysieren Sie Ihre Träume nicht. Sie müssen nicht wissen, woher sie stammen. (...) Machen Sie sich zudem Folgendes bewusst: Falls es Ihnen ein positives Gefühl vermittelt, wenn Sie an die Erfüllung eines Traums denken, bedeutet es, dass er wichtig für Sie ist. (...) Ich empfehle Ihnen nicht, große Risiken einzugehen oder irgendetwas Wichtiges aufs Spiel zu setzen. Es ist stets ratsam, die Elemente Ihres Traums zu erforschen und zu überprüfen, ob sie sich stimmig anfühlen. Aber es ist auch weise, auf Nummer sicher zu gehen. Möglicherweise stellen Sie fest, dass Ihnen nur ein Teil des Traums etwas bedeutet und Sie Ihren nächsten Traum auf diesem Teil aufbauen möchten.

8. Es ist nie zu spät für einen traum
Man ist nie zu alt. Wenn das Alter sich unseren Träumen in den Weg stellt, ist es an der Zeit, dies zu hinterfragen. Es ist eine der unangefochtenen Annahmen, die uns ausbremsen, bevor wir überhaupt mit etwas begonnen haben. Wofür genau sind Sie Ihrer Meinung nach zu alt? Um als Primaballerina an der Met zu tanzen? Wahrscheinlich stimmt das tatsächlich. Aber zu alt, um eine großartige Zeit zu haben und einen tollen Job in dem Bereich zu machen, der Sie begeistert? Nie im Leben.

9. Einfach mal loslegen
Zeit und Ressourcen nutzen. Allzu häufig sind wir der Meinung, wir müssten perfekt sein – das heißt, wir müssten gut aussehen, eloquent und überaus selbstbewusst sein sowie über ein enormes Wissen verfügen –, bevor wir versuchen sollten, unsere Träume zu verwirklichen. Allerdings ist es unmöglich, perfekt zu sein. (...) Machen Sie sich bewusst, dass Perfektionismus in der Regel nur ein Mittel ist, um zu vermeiden, Farbe zu bekennen und sich damit quasi aus allem herauszuhalten. Nutzen Sie – soweit Sie es sich leisten können – all Ihre Zeit und Ressourcen sowie Ihre Beziehungen und werden Sie aktiv.

10. Sehnsüchte oder Ziele?
Der kleine Unterscheid. Sehnsüchte lassen sich nicht erzeugen. Sie sind bereits in uns vorhanden. (...) Die Begeisterung für bestimmte Dinge ist uns angeboren, und wir sind dafür geschaffen, manches besser zu können als andere. Das trifft auf jeden Einzelnen von uns zu. Allerdings ist es sehr wertvoll, eine Sehnsucht in ein Ziel zu verwandeln, da wir ein Ziel konkret verwirklichen können.

11. Das Ziel im Auge behalten
Nichts zu beweisen. Wir können uns einer Sache widmen, aber wenn uns das Ziel nicht klar ist, laufen wir Gefahr, uns in dem Prozess zu verlieren. (...) Wenn Sie damit beginnen, einen Traum umzusetzen, sollten Sie prüfen, ob es sich tatsächlich um Ihren Traum handelt. Vergewissern Sie sich, dass das Ergebnis Sie zutiefst befriedigt. Manchmal erwarten wir etwas zu Großartiges, weil wir in Wirklichkeit nicht an unser eigenes Glück denken, sondern der Welt beweisen wollen, dass wir in der Lage sind, etwas Bestimmtes zu erreichen. (...) Unser persönliches Glück muss nicht hochtrabend daherkommen. Trotzdem ist es häufig großartig.

12. Die kleinen Freuden des Lebens
Genuss üben. Wir werden auf viele Missionen geschickt, um Freude und Begeisterung zu erleben, aber lassen Sie uns ehrlich sein – in unserem normalen Alltag kommt das nicht sehr häufig vor. Doch wir müssen nicht überall nach überschwänglichen Gefühlen suchen. Achten Sie einfach auf die kleinen Dinge, die Sie ein kleines bisschen glücklicher machen. (...) Bereits ein Augenblick der Freude kann Ihr Leben an einem Tag etwas besser machen.

13. Einfach mal etwas ausprorbieren

Nicht gleich alles aufgeben. Sie sollten Dinge ausprobieren, bevor Sie sich ihnen vollkommen verschreiben. Behalten Sie daher Ihren Job und bewahren Sie sich Ihren Lebensstil … und suchen Sie nach Möglichkeiten, Ihre Träume auszuprobieren! Ihnen fällt nichts dazu ein, wie Sie das umsetzen könnten? Dann organisieren Sie eine Ideenparty ...

14. Eine Ideenparty organisieren

Inspirationsquellen. Treffen Sie sich mit einer kleinen Gruppe von Menschen – bis zu zehn Teilnehmer ist in der Regel eine gute Größe, wenn Sie Ihre ersten Erfahrungen mit einer Ideenparty machen – und lassen Sie sich in dieser Runde bequem nieder. Achten Sie darauf, keine Leute mit einer negativen Einstellung dabeizuhaben, denn bei einer Ideenparty geht es nicht darum, Ideen zunichtezumachen. Sie werden häufig überrascht sein, welche großartigen Informationen angesichts eines scheinbar unmöglichen Problems zutage kommen.

15. Hart arbeiten & Tun, was man liebt
Es darf nicht schwerfallen. Etwas, das wir gerne tun, beherrschen wir mit Leichtigkeit – es macht uns Spaß! Wenn Ihnen eine Tätigkeit schwerfällt, die Sie begeistert, machen Sie etwas verkehrt. (...) Legen Sie los und beginnen Sie mit dem, was Sie begeistert. Die Stunden werden nur so verfliegen!

16. Wie sie Kritiker überzeugen
Vergessen Sie es! Ich gebe Ihnen nun den besten Ratschlag, den Sie zu diesem Thema je bekommen werden: Lassen Sie es. Versuchen Sie es erst gar nicht. Die Kritiker haben ihre eigenen Ansichten, und während Sie versuchen, ihre Zustimmung zu bekommen, haben diese Ihnen ihre Perspektive bereits aufgedrückt. Gehen Sie innerlich auf Distanz. Stimmen Sie den Kritikern komplett zu (es macht immer Spaß zu beobachten, wie sehr sie das verwirrt). Und verraten Sie diesen Leuten Ihre guten Ideen fortan nicht mehr.

17. Die nötige Zeit finden
Unnötige Arbeit abgeben. Wenn Sie keine Zeit haben, um sich Ihrem Traum zu widmen, sollten Sie sich etwas Wichtiges versprechen: Dass Sie Ihre Zeit nie mit Dingen verschwenden werden, die jemand anderer erledigen kann. Und wo sollen Sie das Geld herbekommen, um die Leute zu bezahlen? Organisieren Sie es. Verkaufen Sie etwas. Hören Sie auf, immer mehr Dinge zu kaufen. Suchen Sie nach einem wenig zeitintensiven Weg, um sich ein bisschen dazuzuverdienen. (...) Ihre Talente benötigen Ihre Aufmerksamkeit (und die Person, die Sie engagieren, braucht das Geld).

18. Welcher Job ist gut genug?
Träume finanzieren. Wenn Sie einen ordentlich bezahlten Job finden, die Kollegen sympathisch sind, die Arbeit Sie nicht stresst oder all Ihre Zeit in Anspruch nimmt und der einzige Nachteil daran ist, dass der Job „nicht gut genug“ ist, dann handelt es sich um einen wunderbaren Job. Es ist eine Arbeit, die Ihnen Ihre Träume finanziert.

19. Geld ist nicht die Lösung
Falscher Ansatz. Angesichts eines Wunsches halten wir Geld stets für die erste Lösung, aber in der Regel ist es der falsche Ansatz. Für die meisten Träume benötigen wir nämlich kein Geld. Tatsächlich brauchen wir viel mehr als Geld – zum Beispiel Know-how, Unterstützung und Erfahrung. Führen Sie sich Ihren Traum vor Augen und fragen Sie sich: „Was ist bei diesem Traum der wichtigste Teil für mich, der Teil, der mir am besten gefällt?“ Fragen Sie sich anschließend: „Wie kann ich diesen Traum ohne Geld verwirklichen?“

20. Was sie wirklich brauchen
Die drei Elemente zur Wunscherfüllung: 1. Begeisterung und wahre Freude, an dem, was sie tun. 1. Eine gute, altmodische Planung. 3. Menschen, die sich dafür interessieren, was Sie tun und was Sie begeistert.

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Das Buch „Grenzenlos träumen“ von US-Bestseller-Autorin Barbara Sher erscheint am 18. April bei  dtv (16, 90 Euro).

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