10 Dinge, die wir von den Gilmore Girls gelernt haben

20 Jahre Jubiläum

10 Dinge, die wir von den Gilmore Girls gelernt haben

...und immer noch lernen können.

„Where you lead I will follow…“  Wer jetzt im Kopf die Titelmelodie der Serie leise mitgesummt hat, gehört zweifelsohne zur Gilmore-Girls-Generation. Ist mit der alleinerziehenden Lorelai und deren Tochter Rory aufgewachsen, hat geweint, gelacht und ab und an den Kopf geschüttelt. 
 
20 Jahre ist es schon her, dass die Gilmore Girls die Herzen ihrer Fans eroberten und schon vier Jahre liegt das Gilmore Girls Revival auf Netflix zurück. Fakt ist: Die Geschichte der alleinerziehenden Mutter, die mit ihrer Tochter in einem verschlafenen, fiktiven Städtchen namens Stars Hollow lebt, ist und bleibt zeitlos. Hier sind zehn Dinge, die uns die Gilmore Girls beigebracht haben: 
 

1. Kämpfe für deine Träume 
 

Wenn wir eines von den Gilmore Girls lernen können, dann dass einem die wenigsten Dinge einfach so in den Schoß fallen. Meistens ist der Weg bis hin zur Erreichung der Ziele steinig und schwer. Rory und Lorelai zeigen uns, dass man hart arbeiten und Opfer bringen muss, um seinem Traum ein Stückchen näher zu kommen. Beharrlichkeit macht sich bezahlt. Sei es für Rory, die an einer Elite-Universität angenommen wird, als auch für Lorelai mit der Eröffnung ihres eigenen Hotels. 
 

2. Sei immer du selbst
 

Der neuste Style und Trend, die coolste Frisur – Rory hat sich nie dafür interessiert, den coolen Kids zu gefallen und in deren Clique aufgenommen zu werden. Sie blieb sich selbst immer treu und ließ sich auch nicht von Sticheleien jener besagten Cool Kids aus der Ruhe bringen. Rory hat nicht einen ganzen Schwarm an Freundinnen, dafür aber solche, die sie so lieben, wie sie ist und auch über die Jahre hinweg immer an ihrer Seite bleiben.  
 

3. Niemand ist perfekt 
 

Auch wenn Rory mit ihren Listen und Zeitplänen den Eindruck erwecken mag: Niemand ist perfekt und fehlerlos. Auch nicht Rory Gilmore. Sie handelt nur selten verantwortungslos, aber wenn, dann richtig:  Ihr erstes Mal erlebt sie mit ihrem Ex-Freund Dean, der aber zu diesem Zeitpunkt bereits verheiratet ist. Am College verunsichert,  stiehlt sie mit ihrem späteren Freund Logan eine Yacht und landet dafür eine Nacht im Knast. Auch wenn solche Kurzschlussreaktionen ganz  furchtbar dumm sind – auch eine Rory Gilmore macht Fehler. Was uns zum nächsten Punkt bringt: 
 

4. Stehe zu deinen Fehlern 
 

Suche keine Ausreden, sondern stehe zu deinen Fehlern.  Es mag nicht immer einfach sein, zuzugeben, Mist gebaut zu haben. Aber Fehler sind dazu da, um aus ihnen zu lernen und sie auszubügeln. Die Gilmore Girls leben uns vor, dass mit einer Entschuldigung niemandem eine Zacke aus der Krone fällt. 
 

5. Im Zweifelsfall Kaffee 

 

Sich die Gilmore Girls ohne eine Tasse Kaffee in Luke's Diner vorzustellen, ist gewissermaßen unmöglich. „Coffee, coffee, coffee“, ist einer der ersten Sätze, die Lorelai in der ersten Folge der Serie spricht, und wir könnten nicht mehr mit ihr einer Meinung sein. Alles ist besser mit Kaffee. Er hilft uns, den Alltag zu überstehen und auch in Stresssituationen muss immer für eine Tasse Kaffee – schwarz, ohne Milch und ohne Zucker – Zeit sein. Dass Rory-Darstellerin, Alexis Bledel, Kaffee gar nicht mochte und immer nur Coca Cola trank, schmälert die Kaffeebegeisterung nur gering. 
 

6. Flüchte in die Bücherwelt 
 

Wenn der Alltag zu viel, die Realität zu anstrengend wird – gibt es Bücher. Rory Gilmore ist jenes Mädchen, das Bücherlesen aus der Ecke des Strebertums herausgeholt hat und es auch für Jugendliche zum Kult gemacht hat. „Ich lebe in zwei Welten. Die eine ist die Welt der Bücher“, sagt Rory bei ihrer Abschlussrede.  Außerdem scheint es wohl kein Problem der Welt zu geben, das nicht irgendwo zwischen zwei Buchdeckeln im Pool der Literatur bereits behandelt wurde. 
 

7. Sag, was du denkst 
 

Die Geschwindigkeit, in der Mutter und Tochter Gespräche herunterrasseln, lässt uns öfters schwindelig und ungläubig auf die Bildschirme starren. Nicht umsonst waren die Drehbücher der einzelnen Folgen meist doppelt so dick wie die anderer Serien. Die Schlagfertigkeit der Gilmore Girls ist ein Punkt, von dem wir uns alle eine dicke Scheibe abschneiden sollten. Es gibt nichts, worauf die beiden keine Antwort hätten und die Momente, wo sie sprachlos sind, lassen sich die gesamten sieben Staffeln hindurch an einer Hand abzählen. 
 

8. Intelligenz ist sexy 
 

Natürlich sind auch Dating und Männer ein großes Thema in der kleinen Stars Hollow Welt. Dabei kommt es zuallererst aber nicht auf die Optik der potenziellen Boyfriends an (obwohl sie natürlich alle gut aussehen), sondern auf deren Kopf. Nichts ist so anziehend wie ein schlauer Kopf und beide Gilmore Girls brauchen jemanden, der mit ihrem Sprechtempo und ihren unzähligen Film- und Buchreferenzen mithalten kann. 
 

9. Es ist niemals zu spät, den Sprung ins Unbekannte zu wagen und dein Glück zu finden
 

Oftmals bleiben wir in altbekannten Mustern haften, sind eigentlich unglücklich, trauen uns aber nicht, irgendetwas an unserer Situation zu verändern.  Emily Gilmore ist es, der es in der fünften Staffel plötzlich nicht mehr genügt, nur Ehefrau zu sein. Sie tritt aus ihrer behaglichen Komfort-Zone heraus und wagt den Schritt ins Unbekannte. Und das ist – gerade von der älteren Generation – ein richtig starker Move. 
 

10. Humor hilft 
 

Auch in den aussichtslosesten Situationen, wenn alles im Chaos zu versinken droht und man zu müde ist, um klar zu denken: Humor hilft. Die Gilmore Girls haben immer einen Witz oder flotten Spruch auf den Lippen, der meist sarkastisch ist, aber die Situation mit einem Augenzwinkern betrachtet und verlauten lässt: Alles nicht so schlimm. Morgen geht trotzdem wieder die Sonne auf.  

Der graue Herbst, die unfreundlichen Temperaturen – es scheint die perfekte Jahreszeit zu sein, um sich mit einer Tasse heißer Schokolade und einer warmen Wolldecke auf die Couch zu kuscheln und die Gilmore Girls wieder über den Bildschirm laufen zu lassen. Einzutauchen in eine Welt der Kleinbürgerlichkeit und Elite Unis, der Coolness und der freitäglichen Abendessen bei den Großeltern. Eine Welt, wo Essen keine Kalorien hat, Sport verpönt und die eigene Mutter die beste Freundin ist.