Slideshow

Liebes-Tipps für die Beziehung

Das A und O einer funktionierenden Beziehung

Wertschätzung & Liebe

 ➜ Verliebt oder Liebe?  „Unter Verliebtheit versteht man einen Ausnahmezustand des gesamten Organismus – einen Tsunami der Emotionen“, erklärt Mag. Dr. Stefan Bienenstein. Verwandelt sich dieser Zustand, sprich: reift der Emotionstsunami zu einem fundamentalen Gefühl der Zuneigung und Wertschätzung, dann spricht man von Liebe.

➜ Die Liebe fungiert als ­Motor, als treibende Kraft und funktioniert nur, wenn man einander wertschätzend gegenübertritt.
 

Offenheit & Selbstreflexion

➜ „Offenheit bezieht sich nicht nur auf das Gegenüber. Bevor ich meinem Partner, meiner Partnerin offen ­gegenübertreten kann, muss ich mich erstmals mir selbst ­öffnen“, weiß Expertin Mag. Martina Bienenstein. Wie sehr kenne ich meine Bedürfnisse, meine Ängste und meine Sorgen und inwiefern habe ich da Zugang dazu? „Erst wenn ich mich ein Stück näher kenne, bin ich in der Lage, eine gute, glückliche Beziehung zu führen."

➜ Selbstreflexion ist ein wesentlicher Grundstein einer funktionierenden Beziehung. Um zu wissen, was man selbst möchte, muss man Erfahrungen sammeln. Ein Grund, weshalb man sich in jungen Jahren nur selten festlegt und an den ersten Partner bindet.

 

Mut zu Vertrauen man muss sich nur trauen

➜ Prägung: Schwierige Erfahrungen, in vorangegangenen Beziehungen, aber auch im Kindesalter, machen uns besonders vorsichtig. „Diese Vorsicht verhindert oft ein Loslassen, ein Vertrauen und ein sich Öffnen“, so Dr. Bienenstein.

➜ Männern fällt Vertrauen oft schwer. Das liegt in ihrer Natur. Denn in puncto Sozialisierung hinken Männer den Frauen hinterher. „Frauen bekommen von ihren Müttern und Freundinnen Offenheit mit auf den Weg. Wir Männer sind da eher zaghaft. In uns steckt ein kleiner Rambo, der sich nur ungern etwas sagen lässt und beratungsresistent ist“, so der Experte. Diese Form der Sozialisierung bringen Männer auch in Beziehungen mit, weshalb Männer auch oftmals als eifersüchtiger gelten und sind.
 
 

Kommunikation

➜ „Kommunikation ist wie der Umschlag eines guten Buches“, so der Experte. Sie umhüllt die gesamte Beziehung, wirkt auf jeder Ebene und zu jeder Zeit und hält die Beziehung zusammen – wie der Umschlag eines Buches dessen Seiten. 

➜ Vorsicht: Neben wertschätzender Kommunikation gibt es auch das genaue Gegenteil – negative Kommunikation. Da wir negative Dinge eher abspeichern, braucht es viel mehr positive, um die negative Äußerung zu „neutralisieren“. Faustregel: Zuerst denken, dann sprechen – denn es braucht im Schnitt fünf positive Äußerungen, um eine unüberlegte wiedergutzumachen.
 
 

Loyalität

➜ „Loyalität ist das anständigste und wohl eines der verbindlichsten Elemente ­einer Beziehung“, weiß Dr. Bienenstein. Denn Loyalität in einer Beziehung bedeutet, zueinander zu stehen und sich auch offen als Paar zu zeigen. 

➜ Soziales Umfeld: Eine Beziehung endet nicht innerhalb der vier Wände. In einer funktionierenden, glücklichen Beziehung fungiert man mit seinem Partner, seiner Partnerin als Paar – sowohl in der Öffentlichkeit als auch unter Freunden.

➜ Der Ton macht die Musik:  „Keinesfalls in den Kanon der anderen – nein/e mühsame/r Alte/r – einstimmen“, warnt der Experte.

 


Bemühung

➜ „Bemühung ist etwas, das man in einer Beziehung immer wieder braucht – das ist allerdings etwas, das man wirklich wollen muss“, weiß die Expertin. Fehlt es an dieser Willenskraft, wird die bestehende Beziehung oftmals gegen einen neuen Emotionstsunami der Verliebtheit eingetauscht. „Mit dem notwendigen Einsatz kann man eine eingerostete Beziehung wieder auf Vordermann bringen – zeigen Sie sich von einer neuen Seite und geben Sie Ihr Bestes.“

 

Authentizität – sich trauen, man selbst zu sein
 
➜ „Authentizität ist ein hohes Gut.“ So rüberzukommen, sich so darzustellen wie man wirklich ist. Authentizität bedeutet, sich trauen, man selbst zu sein, zu sich zu stehen, und steht im engen Zusammenhang mit Offenheit. „Offenheit bedeutet, rauszufinden, was man selbst gerne will, und Authentizität ist die Abbildung genau dieser Offenheit“, erklärt die Expertin weiter.
➜ Rückgrat beweisen. Auch wenn es immer etwas zu verbessern gibt, darf man grundsätzlich so sein, wie man ist – sich selbst treu bleiben und niemandem etwas vorspielen.

 

Bemühung

➜ „Bemühung ist etwas, das man in einer Beziehung immer wieder braucht – das ist allerdings etwas, das man wirklich wollen muss“, weiß die Expertin. Fehlt es an dieser Willenskraft, wird die bestehende Beziehung oftmals gegen einen neuen Emotionstsunami der Verliebtheit eingetauscht. „Mit dem notwendigen Einsatz kann man eine eingerostete Beziehung wieder auf Vordermann bringen – zeigen Sie sich von einer neuen Seite und geben Sie Ihr Bestes.“

Ausdauer und Zuversicht

➜ Kein Meer ist so wild wie die Liebe: „Der Weg zur Liebe ist lang und kurvenreich und kein langer, gerader Fluss“, weiß die Expertin.

➜ Unwägbarkeiten des Lebens: „Um die Ausdauer leben zu können, braucht es Zuversicht.“ Eine Beziehung ist kein senkrechter Himmelflug, sondern vergleichbar mit einer Berg-und-Tal-Fahrt, bestehend aus Hochs und Tiefs. So braucht es nicht nur zu Beginn der Zweisamkeit Zuversicht und Aus­dauer, sondern auch nach 20, 30 oder 40 Jahren Ehe. „Da braucht es dann Ausdauer, um schwierige Phasen, Krankheiten, Niederlagen und Erfolge gemeinsam durchzustehen. Die Ausdauer ist das gelebte Grundvertrauen in der Beziehung.“

Kreativität & Fantasie


➜ „Kreativität und Fantasie sind mitunter die schönsten Dinge in einer Beziehung.“ Egal ob bei einem Geburtstag, bei der Lokalwahl, der Urlaubsplanung oder beim Sex – Fantasie und Kreativität sind fundamentale Elemente innerhalb einer Beziehung.

➜ Was beim Kind das Spielen ist, ist beim Erwach­senen die Kreativität und Fantasie – die geistige Freiheit, selbst zu gestalten und nicht in fest verankerten Mustern zu leben.

➜ Zündstoff: „Die Kreativität und Fantasie kann einer Beziehung richtig einheizen, die Liebe und Leidenschaft immer wieder aufs Neue entflammen. Vorausgesetzt man weiß sie umzusetzen“, so der Experte.