Für Wutausbrüche bekannt

Verfahren gegen Rapper Kanye West eingestellt

Der für seine Wutausbrüche bekannte US-Rapper Kanye West (32) ist nach einer Handgreiflichkeit am Flughafen von Los Angeles glimpflich davongekommen. Wie der Internetdienst Tmz.com am Freitag berichtete, hat das zuständige Gericht ein Verfahren gegen West und dessen Manager Don Crowley jetzt eingestellt.

Die beiden waren im März zunächst wegen Körperverletzung, mutwilliger Beschädigung und Diebstahls angeklagt worden. Sie hatten sich im Herbst 2008 mit Fotografen eine Schlägerei geliefert. Dabei ging eine Kamera zu Bruch. Der Vorfall ereignete sich vor einer Passagier- und Gepäckkontrolle, als West von Paparazzi umringt wurde.

West und Crowley seien "reumütig" und hätten bereits Kurse absolviert, um ihre Wutausbrüche in den Griff zu bekommen, erklärte Anwältin Blair Berk. Der Richter verwarf die Vorwürfe unter der Bedingung, dass der Rapper und sein Manager noch jeweils 50 Stunden gemeinnützige Dienste ableisten.

Der Musiker hat schon mehrfach mit Wutausbrüchen für Schlagzeilen gesorgt. Als er 2007 trotz mehrerer Nominierungen keinen Preis bei der Verleihung der MTV-Videomusikpreise bekam, legte er sich lautstark mit Journalisten an. Im vergangenen Monat war er bei einer Preisverleihung an die Countrysängerin Taylor Swift (19) auf die Bühne gestürmt, hatte ihr das Mikrofon aus der Hand genommen und erklärt, eigentlich verdiene Beyonce die Auszeichnung. Er entschuldigte sich später für den Ausraster.