Tiger Woods' Mutter ist "stolz" auf ihren Sohn

Anlass war Pressekonferenz des Golfprofis im Hauptquartier der amerikanischen Profigolfer-Vereinigung in Palm Beach Gardens in Florida, berichtete "People.com" am Samstag. Nach seiner öffentlichen Entschuldigung vor einem weltweiten Fernsehpublikum hatte Woods seine Mutter Kultida umarmt.

Jeder Mensch mache Fehler, aber wir lernen daraus, nahm die Mutter den Sportler in Schutz. "Es ärgert mich sehr, wie die Medien ihn behandelt haben, als sei er ein Verbrecher (...) er hat niemanden umgebracht, er hat nichts Illegales getan."

Der gefallene Golf-Star habe "sehr demütig, sehr ehrlich, aber leider zu stark einstudiert gewirkt", bewertete ein Experte für Körpersprache beim Sender CBS den Auftritt des Sportlers. "Die Entschuldigung war stark inszeniert. Ich denke, diese zu sehr einstudierte Form hat Tiger Woods eher geschadet", sagte Joe Navarro dem Sender am Samstag.

"Er wirkte wie ein Roboter", sagte die 39-jährige Herb Rhee der Zeitung "New York Daily News" vom Samstag. "Die Leute, besonders Frauen, werden seine Produkte nicht mehr kaufen wollen", prophezeite der Golf-Fan. "Wenn man jetzt Tiger Woods hört, denkt man an Betrüger, nicht Golfer". "Ich denke, die Rede war von seinem Agenten geschrieben", sagte der 44 Jahre alte Sanford Martin. "So sehr er sich auch bemühte, vom Herzen zu reden, so hörte es sich doch kalt und leer an."

"Ich war dumm und egoistisch", hatte der zweifache Vater in seiner Rede gesagt und angekündigt, eine Sexsucht-Therapie fortzusetzen. "Ich habe meine Fans enttäuscht. Für sie ist das eine persönliche Enttäuschung." Ende November waren Affären und Details aus Woods' Privatleben in die Schlagzeilen geraten. Der milliardenschwere Golf-und Werbe-Star hatte daraufhin eine Auszeit begonnen.

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