Sänger Rod Stewart wird 65

Sänger Rod Stewart wird 65

Eigentlich wollte Stewart Profifußballer werden. Einen Anlauf ins Fußballgeschäft brach der glühende Anhänger von Celtic Glasgow und der schottischen Nationalmannschaft jedoch ab. Die Begabung war wohl vorhanden, nicht aber unbedingt die Disziplin. "Das Leben eines Musikers ist viel einfacher, ich kann mich betrinken und Musik machen, mit Fußball geht das nicht", sagte er einmal. Und freimütig räumte er ein, dass viele seiner Song-Ideen, egal ob Pop, Rock oder Disco, erst bei feuchtfröhlichen Pub-Besuchen entstanden sind.

Fröhlich hält es Stewart auch mit den Frauen, wobei er immer wieder demselben Beuteschema verfällt. Blond sollte sie sein. Und Schauspielerin oder Model. Und an Verehrerinnen hat es ihm seit seiner Jugend angeblich nie gefehlt. Dreimal traute sich der Barde vor den Traualtar. Zuletzte ehelichte er das Model Penny Lancaster, die 26 Jahre jünger als er ist. Insgesamt hat Stewart sieben Kinder von fünf verschiedenen Frauen. So gar nicht zu seinem Image passt allerdings seine Vorliebe für Modelleisenbahnen.

Fans hat Rod Stewart auch im Königshaus. Wegen seiner Verdienste um die Musik wurde er von Queen Elizabeth II. zum Kommandeur des British Empires ernannt, sogar zum 60. Geburtstag von Prinz Charles sang Stewart. Bei der Privatfeier ging es jedoch gediegener zu, als bei seinen sonstigen Konzerten. Früher hüllte er sich bei seinen Shows gerne in Satin oder Leopardenfell, heute kickt er Fußbälle ins Publikum, verzückt die Damenwelt mit kreisenden Hüften, während sich andere Fans mit nachgemachten Stewart-Frisuren schmücken.

Angeblich lässt sich der eitle Sänger die Pflege seiner Haare ein Vermögen kosten, in Interviews behauptet er: "Mein Haar ist die Katastrophe. Was auch immer ich damit anstelle, meine Mähne steht irgendwie ab." Trotz Reichtums und Erfolgs erinnert der Sänger auch gerne an seine recht einfache Herkunft. Roderick David Stewart, so sein eigentlicher Name, wurde in Hightgate, London geboren und war das jüngste von fünf Kindern. Er ging mit 15 von der Schule ab und verdiente sein erstes Geld als Zeitungsausträger und Totengräber.

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