Regisseur Kevin Smith zu dick für den Flieger

Hollywood-Regisseur Kevin Smith musste in Kalifornien ein Flugzeug wieder verlassen, weil er der Fluggesellschaft zu dick war."Liebe Southwest Air", schrieb der 39-Jährige im Kurznachrichtendienst Twitter, "ich weiß, dass ich fett bin. Aber durfte mich Kapitän Leysath wirklich aus dem Flugzeug werfen, in dem ich schon gesessen hatte?" Eine andere Airline habe ihn danach ohne Probleme mitgenommen

Southwest hat wie andere Gesellschaften auch mit Regularien auf die immer dicker werdenden Amerikaner reagiert. Demnach müssen "große Passagiere", die "in den Nebensitz hineinreichen", einen Extraplatz bezahlen. Das Maß sind die Armlehnen: Ist der Passagier so dick, dass er nicht mindestens eine der Armstützen herunterklappen kann, muss er zahlen. Der Abstand zwischen den Lehnen beträgt laut Southwest 17 Zoll, also gut 43 Zentimeter.

Die Fluggesellschaft entschuldigte sich inzwischen, ebenfalls via Twitter, bei Smith. Die Bestimmungen seien aber nicht neu. Zwar bedaure das Unternehmen dieses Vorgehen, sie habe aber keine andere Wahl. "Wir können nicht länger die Beschwerden von Kunden ignorieren, die ihren Sitz nicht voll in Anspruch nehmen können, weil ihr Nachbar in ihren Sitz hineinreicht. Diese Kunden haben unangenehme (und manchmal schmerzhafte) Reiseerfahrungen."

Smith räumte ein, dass er sehr dick sei, nannte aber keine Zahlen. Er habe aber sogar beide Armlehnen herunterklappen können. Vor zwei Jahren hatte der Regisseur, dessen neuer Film "Cop Out" mit Bruce Willis übernächste Woche in die amerikanischen Kinos kommt, nach eigenen Angaben eine Toilette abgerissen. "Es war so eine, die an der Wand hängt, statt auf dem Boden zu stehen. Herrje, diese Art von Toiletten sind kein Freund des fetten Mannes."