Nina Hagen für Vereinigung der Kirchen

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Die Musikerin Nina Hagen (55), die sich im vergangenen Jahr evangelisch taufen ließ, ist für eine Vereinigung der zwei großen Kirchen. "Es wäre wunderbar, wenn wir Katholiken und evangelischen Gläubigen zu einer Christenheit zusammenwachsen würden. Wir haben ja nur einen Gott", sagte die einstige "Punk-Queen" am Freitag auf der Leipziger Buchmesse (bis 21.3.).

Dort präsentierte sie ihre Autobiografie "Bekenntnisse", in der es auch um ihren Glauben geht. "Meine Beziehung zum Christentum fing schon früh an, in der DDR. Ich bin schon damals Sonntags heimlich mit einer Freundin in die Kirche bei uns um die Ecke gegangen", sagte Hagen. Sie finde es unerträglich, dass sie stets gefragt werde, ob sie katholisch oder evangelisch getauft wurde. "Ich bin christlich getauft. Das muss reichen", sagte die Künstlerin.

Zu den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche sagte die Künstlerin: "Menschen haben Fehler, können krank werden oder pervers." Sie wünsche sich mehr Transparenz in der Kirche. "Es wäre wunderbar, wenn die Katholische Kirche eine geballte Ladung Reform auf den Weg bringen würde."

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