Pinkett Smith präsentierte TV-Serie in Berlin

Jada Pinkett Smith plaudert über Will Smith

US-Schauspielerin Jada Pinkett Smith hat in Berlin die Krankenhausserie "Hawthorne" vorgestellt, die am 13. Januar auf ProSieben anläuft. Ein besonders wichtiger Termin wartet am Freitag in Oslo: Gemeinsam mit ihrem Mann Will Smith moderiert sie das Konzert zum Friedensnobelpreis, der dieses Jahr an den US-Präsidenten Barack Obama geht.

Will und Jada sind seit zwölf Jahren verheiratet, sie sind eines von Hollywoods Glamourpaaren. "Eigentlich macht mich alles an ihm verrückt", sagt Pinkett Smith im Interview über ihren Mann. Der sei ein Nonstop-Komiker, "ein großes Kind". Das sei zugleich das Schöne. "Es treibt mich in den Wahnsinn, aber ich liebe das auch am meisten an ihm, weil er alles in Spaß und Freude verwandelt."

Jada Pinkett Smith hat keine leichte Kindheit hinter sich. Ihre Mutter ging noch zur Schule, als sie zur Welt kam. Sie wuchs in einer rauen Gegend in Baltimore auf und absolvierte eine Tanz- und Schauspielausbildung. Bekannt wurde Jada mit der NBC-Serie "College Fieber". Danach folgten Kinofilme wie "Der verrückte Professor", "Scream 2", die Boxer-Biografie "Ali", zwei Teile aus der der "Matrix"-Trilogie und 2008 mit Meg Ryan die Komödie "The Women". In der Serie "Hawthorne" spielt sie eine Krankenschwester. Mit Sohn Jaden (11) produzierte sie gerade "Karate Kid".

Die 1,52 Meter große Schauspielerin muss viel Energie haben. Die zweifache Mutter steht nicht nur vor der Kamera, sondern singt auch noch in einer Heavy-Metal-Band, schrieb ein Drehbuch und führte Regie. Es klingt wie eine Karriere aus dem amerikanischen Traum. "Man muss an das glauben, was man macht", sagt sie. "Jeder hat die Fähigkeit zu irgendetwas, jeder." Bei der Erziehung ihrer Kinder ist es ihr wichtig, dass diese lernen, sie selbst zu sein. "Dass sie keine Angst haben, ihre Gefühle und Gedanken auszudrücken, so lange es denjenigen respektiert, mit dem sie kommunizieren."

Zu Hause hat die Mutter die Kontrolle über die Fernbedienung. Aber: "Wir sind keine Familie, die besonders viel fernsieht." Das sei schließlich Arbeit und das letzte, was man abends sehen wolle. Weihnachten feiern die Smiths in den Bergen.