Bundeshymne: "Töchter"-Kampagne soll weiterlaufen

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Das Unterrichtsministerium sieht trotz der angekündigten Unterlassungsklage keinen Anlass, die von Christina Stürmer gesungene Pop-Version der Bundeshymne im Rahmen der PR-Kampagne für die "Bildungsreform für Österreich" zu stoppen. Das Ministerium werde die Unterlassungserklärung nicht abgeben.

Wie der ORF berichtet, verlangt der Sessler-Verlag, der die Erben der Textdichterin Paula von Preradovic vertritt, von Stürmer und Schmied Unterlassungserklärungen. Die Begründung: Stürmer singt von der Heimat "großer Söhne und Töchter", diese Textveränderung sei ein "Eingriff in das Persönlichkeitsurheberrecht", so Verlags-Geschäftsführer Ulrich Schulenburg gegenüber der APA.

"Wir stehen etwaigen rechtlichen Schritten vollkommen gelassen gegenüber", betonte ein Sprecher von Ministerin Claudia Schmied im Gespräch mit der APA. Auch Christina Stürmer dürfte vorerst keine Unterlassungserklärung unterschreiben. "Es besteht noch überhaupt kein Anlass zu handeln", so ihr PR-Berater Bernd Rengelshausen zur APA. Das Ministerium fürchte keine rechtlichen Schritte, "also wieso soll Christl Stürmer sich Sorgen machen"?

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