Synecdoche, New York

In dem Film lebt Theaterdirektor Caden Cotard zusammen mit Frau und Kind in New York. Als er eines Tages wegen eines Augenleidens einen Arzt aufsucht, muss er erfahren, dass er an einer Nervenkrankheit leidet. Als auch noch seine Frau zusammen mit der gemeinsamen Tochter nach Berlin geht, um dort in einer Künstlerkommune zu leben, bricht für Cotard eine Welt zusammen. Um seinem Leben Halt zu geben, plant er ein riesiges Theaterstück, für das er in einer riesigen Halle einen Teil New Yorks nachbauen lässt, um sein eigenes Leben in Szene zu setzen.   

Charlie Kaufman hat mit "Synecdoche, New York" eine tiefgründige Geschichte über das Scheitern, das Leben und den Tod, über Zeit, von der Sehnsucht nach Liebe und der Suche nach der eigenen Identität in Szene gesetzt. Ähnlich wie in "Adaption" bedient sich der Filmemacher einer Erzählung in einer Erzählung, die nicht zuletzt durch die darstellerischen Leistungen von Philip Seymour Hoffman funktioniert.

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